Aber nicht nur der Sound klingt schön erdig und "live", sondern auch Milles Gesang, der variabler klingt wie noch auf dem Vorgänger. Er klingt ungekünstelt, frisch, spontan aus dem Bauch heraus – wie eben bei einem Konzert.
Neun Songs und ein kurzes Instrumental bekommt man in etwas über 38 Minuten geboten, was zwar für Kreator Verhältnisse relativ wenig ist, aber wenn die Qualität passt kann man darüber nicht meckern. Und die passt! Ausfälle gibt es keinen einzigen, dafür aber massenweise Thrash Metal Perlen, die zu keinem Zeitpunkt konstruiert klingen, sondern richtig schön abgehen und trotzdem die nötigen Melodien, Breaks und Tempiwechsel besitzen, die das Ganze so spannend machen! Angefangen beim starken Opener "Hordes of Chaos", über die flotten "Warcurse" und "Escalation", den Midtempogroover "Destroy What Destroys You", das aggressive "Absolute Misanthropy" bis zum etwas ungewöhnlichen "To the Afterborn". So sollte eine rundum gelungenes Thrash Metal Album klingen – egal ob wir gerade 1989 oder 2009 haben!
Punkte: 8 / 10