Gary Moore Corridors Of Power (1982) - ein Review von Philomena

Gary Moore: Corridors Of Power - Cover
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1 Review
18
18 Ratings
8.11
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Rock: Blues Rock, Hardrock
Blues: Blues Rock


Philomena
07.04.2015 21:15

Das war die Platte, die mich nach THIN LIZZYs "Black Rose" (Meisterwerk) und der von mir verzweifelt gesuchten "Back on the streets" (sehr gut, aber etwas zu beliebig) endgültig zum glühenden Moore-Anhänger machte, bevor die Wandlung zum "Blues-Gary" (ich mag Blues sehr gerne!) mein Interesse deutlich sinken ließ.

"Corridors..." ist auch heute noch meine Lieblings-Solo-Veröffentlichung vom - leider viel zu früh verstorbenen - Nordiren. Die Gitarre brennt hier wirklich noch, die Songs sind hart, die Balladen stark und gut erträglich.

"Don't Take Me for a Loser" ist schon ein starker Opener. Tolle Riffs, starke Soli, eine klare Produktion. Mit Ian Paice und Neil Murray eine wuchtige Rhythmussection. "Always Gonna Love You" und vor allem das lange "I Can’t Wait Until Tomorrow" sind starke, recht klischeefreie Balladen. "Wishing well" eine sehr gelungene Coverversion des FREE-Klassikers. "Gonna Break My Heart Again" und  "End of the world" mit seinem Gitarrengewitter typischer 80er Heavy Stuff. Der Höhepunkt für mich das ekstatische "Cold hearted" bei dem Gary beweist, dass er (nicht nur) im Hard- und Heavy-Sektor zu den ganz Großen gehört.

"Corridor..." war 1982 mit Frank Marinos "Juggernaut" meine Platte im Dauerbetrieb, bevor die Metal Welle über mich hereinbrach.

Auch heute noch eine exzellente Platte!

Punkte: 10 / 10