Coldworker Rotting Paradise (2008) - ein Review von walzenstein

Coldworker: Rotting Paradise - Cover
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1 Review
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1 Rating
9.00
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal: Death Metal


walzenstein
05.04.2018 08:23

Wuchtig, wuchtig dieses Teil. Dank Dan Swanö haut einen “Rotting Paradise” so richtig an die Wand. Nun, die Rede ist hier vom zweiten Output der Schweden von COLDWORKER. Ihr wisst schon, die Band um Ex-NASUM-Drummer Anders Jakobson. Der erste Song „Reversing The Order“ zeigt schon mal grob, wo es langgeht: Death Metal im schwedischen Stil. Nun ja, aber irgendwie stimmt das nicht so ganz, denn COLDWORKER blasten zum großen Teil und zwar hört man den Schwedentod raus, aber amerikanische Anleihen kann das Quintett nicht verleugnen. Hier gibt’s fast 40 Minuten lang derbe auf die Fresse.

Trotzdem dem Geblaste setzen COLDWORKER auf Abwechslung. Es werden immer wieder Mid- und Uptempo-Parts eingebaut, Shouter Joel Fornbrandt growlt abwechslungsreich und auch der Rest der Band vergisst nicht, Melodie einzubauen. Wer hier aber von der Band des Herrn Jakobson feinsten Grindcore a la NASUM erwartet, dem soll gesagt sein, dass dem nicht so ist. Klar, Grind-Einsprengsel sind durchaus vorhanden, aber diese Schweden zelebrieren brutalen Death Metal, der Spaß macht. Zudem sie technisch einwandfrei agieren und Breaks mit geilem Riffing begleiten, coole Basslines inklusive.

Wer den Erstling „The Contaminated Void” geil fand, der wird “Rotting Paradise” lieben. COLDWORKER haben sich hier definitiv noch gesteigert und machen neugierig auf das nächste Album. Dann müssten ja eigentlich 10 Punkte rausspringen.

Punkte: 9 / 10


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