Bakers Pink (1993) - ein Review von Philomena

Bakers Pink: Bakers Pink - Cover
1
Review
2
Ratings
9.50
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rock


08.04.2015 09:19

Das war die Nachfolgeband von THE FRONT, die eine geniale Veröffentlichung fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit verantworteten.
BAKERS PINK steht dieser Sternstunde von THE FRONT in fast nichts nach. Nur der eine der Franano-Brüder war nur noch als Session-Musiker dabei. Aber mit Michael Anthony Franano war der charismatische Sänger und Kopf der Band nach wie vor dabei. Diese Band hatte Starpotenzial, war musikalisch den meisten anderen Bands weit überlegen und gleichzeitig aber mutig und in gewisser Weise auch kompromisslos. Das zeigt sich an dem starken Cover, das den Normal-Rockfan und auch den durchschnittlichen Heavy Metal-Supporter ganz sicher vor den Kopf stoßen dürfte. Die schönen Frauen auf dem Cover sind ganz anders wie die, die sonst auf anderen Covern abgebildet sind. Das zeigt auch der traumhafte Opener "The Noose, the Flesh & the Devil" eine melancholische Pianoballade. Songs wie "Soul connection", das melodische und melancholische "Lonely, lonely, lonely", ein Übersong wie "Water colours" oder die emotionale Explosion zum Ende - "Truly, madly, deeply" - sind allesamt Klassiker. Und das ist ganz gewiss keine Übertreibung.
Eine Songwriting-Melange aus Pathos, Emotion, Kraft, Melancholie und freiem Geist, die mit ganz oben im Rock-Olymp zu verorten ist.
Im Gegensatz zu THE FRONT kann man dieses Juwel für ein paar Euro oder sogar Cent erstehen. BAKERS PINK gingen unter. Nur Michael Anthony Franano werkelte ohne große Aufmerksamkeit weiter. Die Rockwelt kann manchmal sehr ungerecht sein. Danke für diese Veröffentlichung!

Punkte: 9.5 / 10


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