Cannibal Corpse Red Before Black (2017) - ein Review von Sandman2k

Cannibal Corpse: Red Before Black - Cover
1
Review
15
Ratings
8.60
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal Death Metal


05.11.2017 08:25

Sagt was ihr wollt, Cannibal Corpse ist wie DHL, die liefern einfach.

Nach diesem eher mäßigen Kalauer, geht es aber ans Eingemachte: Red before Black kann sich absolut sehen und hören lassen. Was mir immer etwas Sorgen bereitet vor einem neuen Release einer Band, welche in naher Zukunft ihr 30 jähriges Jubiläum feiert, ist, wie sehr das X-te Studioalbum entweder der selbe Brei wie immer ist, oder sich schlimmstenfalls komplett von dem entfernt, was die Band einst ausmachte.

Nicht aber so bei den eingespielten Herren aus Florida. Red Before Black ist kein dumpfer Abklatsch der Vorgänger, es bietet hier und da spritzige Ideen die das Album lebendig wirken lassen und neues bieten. Wem dennoch einfach nach stumpfer Nackenzerstörung ist, kommt auch hier wie üblich absolut auf seine Kosten. Schon der Opener "Only One will Die" macht klar, dass hier kein Unplugged Album sein Weg aus den Boxen nimmt. Weitere Empfehlungen sind "Shedding my Human Skin" und "Firestorm Vengeance".

Ruhig mal anhören, es lohnt sich.

Punkte: 9 / 10


Cannibal Corpse: Red Before Black

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Tracklist:

  1. Only one will die
  2. Red before black
  3. Code of the slashers
  4. Shedding my human skin
  5. Remaimed
  6. Firestorm vengeance
  7. Heads shoveled off
  8. Corpus delicti
  9. Scavenger consuming death
  10. In the midst of ruin
  11. Destroyed without a trace
  12. Hideous ichor
  1. Sacrifice
  2. Confessions
  3. No remorse
  4. Demon's night
  5. Bethany home (A place to die)
  6. Endless pain
  7. Behind bars