Incorruptible (2017) - ein Review von TheBard

Iced Earth: Incorruptible - Cover
1
Review
16
Ratings
8.53
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Power Metal
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10.12.2017 22:32

Incorruptible - unbestechlich.
Der Titel ist Programm. Iced Earth sind sich über die Jahre immer treu geblieben und lassen sich partout nicht von ihrer Schiene abbringen. Brachialer, gewaltiger und doch hymnisch thrashiger Power Metal im US-Stil.
Und doch, obwohl dies eine der ersten Metalbands war, mit denen ich in Kontakt gekommen war, sind es immer die Frühwerke der Band gewesen, die besondere Anziehungskraft ausgeübt, und Charisma ausgestrahlt haben. Viele der späteren Releases kamen - zumindest in meinen Ohren - in gewisser Weise uninspiriert daher und haben es nicht vermocht, auf ganzer Linie zu überzeugen.
Ganz anders "Incorruptible".
Es hat seine Zeit gedauert, bis das Album seinen Weg in mein Archiv gefunden hat, doch als ich es endlich angespielt habe, hat es die Stereoanlage nicht verlassen, ehe es ohne Untebruch dreimal in Serie durchgelaufen ist. Mit "Great Heathen Army" startet das Album bereits mit einem der stärksten Songs, die Iced Earth in den letzten Jahren einstudiert haben. Eröffnet mit hintergründigem Chorgesang, gefolgt von Stu Blocks herausragendem Falsett - fantastisch!
Ganz allgemein lässt sich Stu Blocks Darbietung auf seinem dritten Album als Iced-Earth-Sänger hervorheben. Es ist die beste Performance eines Metalsängers, die ich seit langer Zeit gehört habe, womit Jon Schaffer beweist, dass er gut daran getan hat, seinerzeit den Kanadier angeheuert zu haben. Auch das für Schaffer typische brummend-galoppierende Gitarrenspiel lässt einen die gesamte Spieldauer des Albums durch interessiert horchen, sodass von den 54 Minuten auf "Incorruptible" keine einzige eine verlorene ist.
Weitere Highlights des Albums sind die eingängige Freibeuterhymne "Black Flag", das endlos donnernde Stück "Seaven Headed Whore" und der knapp zehnminütige Closer "Clear The Way" welcher mit wunderbar hellen Gitarrenmelodien und einer Anzahl atmosphärischer Interludes aufzuwarten weiss.
Abschliessend lässt sich sagen, dass "Incorruptible" ein Album ist, an welchem nicht bloss eingefleischte Iced-Earth-Fans ihre Freude haben werden, sondern jeder Liebhaber des klassichen Heavy Metals.
Iced Earth sind wieder eine Macht.
Das beste Album seit dem 2001 erschienen Silberling "Horror Show".

Punkte: 9.5 / 10


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Tracklist:

  1. Great Heathen Army
  2. Black Flag
  3. Raven Wing
  4. The Veil
  5. Seven Headed Whore
  6. The Relic [Part 1]
  7. Ghost Dance (Awaken the Ancestors)
  8. Brothers
  9. Defiance
  10. Clear the Way (December 13th, 1862)

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