Dead End Reborn From The Ancient Grave (2016) - ein Review von Akhanarit

Dead End: Reborn From The Ancient Grave - Cover
1
Review
1
Rating
8.50
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal Death Metal, Doom Metal


Akhanarit Avatar
26.01.2017 15:19

1998 gegründet, gab es von DEAD END nach den beiden Demos "Tales" (1991) und "Purity" (1992) im Jahre 1993 mit "Wartime In Eden" eine EP, bis die Niederländer in der Versenkung verschwanden. Zuvor spielten die Doom-Deather noch Gigs mit GOREFEST, PESTILENCE, PENTACLE oder auch PHLEBOTOMIZED und waren im Underground keine unbekannte Größe. Ende 2014 folgte dann die Reunion und Vic Records veröffentlichten ein Jahr später die Compilation "Forever Is Not Eternal". Mit einigen Wechseln im Line Up gibt es nun endlich das erste richtige Album von DEAD END auf die Ohren und dürfte vor allem für Fans der frühen ANATHEMA, PARADISE LOST und MY DYING BRIDE ein gefundenes Fressen sein.

Nach dem Intro 'David's Theme' geht es dann auch sogleich los und 'Dead End (Reborn)' zelebrieren sich quasi selbst. Und damit haben sie auch allen Grund, denn was hier aus dem Hause DEAD END auf die Menschheit losgelassen wurde, kann sich hören lassen. Grundsätzlich wildert man im Death Metal und der Doom Metal ist gar nicht mal so sehr im Vordergrund, gibt der Band allerdings ein herrlich melodisches Spektrum obendrauf. "Reborn From The Ancient Grave" fällt daher recht melodisch aus. Ganz gleich, ob man nun dem markanten 'Mea Culpa' oder dem gewissermaßen mit RUNNING WILD-Galopp-Rhythmen versehen 'Wither' eher zugetan ist ... DEAD END versprühen pure Spielfreude, sauber arrangierte Songs und machen auch mit dem anfangs verhältnismäßig schnellen 'Nails Of The Martyr' ordentlich Druck, bis der Track dann ins Balladeske abdriftet, um sich dann in einem schwermütigen Doom-Part zu entladen. Über all dem thront das raue Organ von Frontmann Bryan Boorsma (DEATHWALKER), der "Reborn From The Ancient Grave" zu einer echten Perle growlt.

Endlich sind DEAD END angekommen und hoffentlich bleiben uns die Niederländer jetzt auch eine Weile erhalten. Mit diesem Debüt hat die Band jedenfalls ein schlagkräftiges Argument abgeliefert.

http://www.bleeding4metal.de/?show=review_de&id=8108

Punkte: 8.5 / 10


Dead End: Reborn from the Ancient Grave

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Tracklist:

  1. Davids theme (intro)
  2. Dead end (reborn)
  3. Haze of lies
  4. Trail of despair
  5. Mea culpa
  6. Wither
  7. Another weakness
  8. Venture
  9. Nails of the martyr
  10. Wearing the cloak