Predatory Light Predatory Light (2016) - ein Review von Filosofem

Predatory Light: Predatory Light - Cover
1
Review
1
Rating
3.00
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal Death Metal, Black Metal


02.02.2017 10:13

PREDATORY LIGHT existieren seit fünf Jahren und haben bisher zwei Demos und eine Split mit VORDE veröffentlicht. Nun bringen sie ihr selbstbetiteltes Debüt heraus; musikalisch wird hier eine Mischung aus Black Metal und Doom zelebriert. Insgesamt ist dieses Release ziemlich obskur, die melodiösen Leads sollen vermutlich hypnotisch wirken, aber auf Dauer nerven mich die verschiedenen und sich dauernd wiederholenden Melodieparts ziemlich, was durch den Gitarrensound noch begünstigt wird. Besonders das musikalische Thema von 'Lurid Hand' macht mich regelrecht aggressiv. Auch der Wechsel zwischen doomigen Passagen und Black Metal-Geprügel wirkt zu oft konstruiert, das machen andere Combos viel besser. Auf der Habenseite kann die Band jedoch die düster grollenden Vocals verbuchen.

Insgesamt finden sich auf diesem Debüt zwar einige nette Ansätze, aber nichts, was wirklich vom Hocker reißt oder gar im Ohr hängen bleibt. Meiner Meinung nach ist das hier Gebotene für ein Debüt zu wenig, um aus der breiten Masse der guten Veröffentlichungen herauszustechen. Mit besseren Kompositionen und mit besserer Produktion wäre hier mehr drin gewesen.

(http://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=8141)

Punkte: 3 / 10