King Reclaim The Darkness (2016) - ein Review von Filosofem

King: Reclaim The Darkness - Cover
1
Review
2
Ratings
7.25
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal Death Metal, Black Metal


02.02.2017 10:58

KING kommen aus Down under und legen mit "Reclaim The Darkness" ihr Debüt vor. Die Herrschaften spielen epischen, hymnischen Black Metal mit einer starken nordischen Prägung. Bereits der Titeltrack 'Cold Winds' erinnert sowohl aufgrund des Titels als auch insbesondere durch das atmosphärische Akustikgitarrenintro stark an frühe IMMORTAL. Allerdings bewegt sich die Scheibe musikalisch insgesamt eher viel näher an dem Debüt des IMMORTAL-Gitarristen DEMONAZ, als an dessen Stammband, da die Kompositionen von KING getragen sind und hauptsächlich (zumindest von den Gitarren her) im Midtempo agieren. Die Doublebass knallt oft (wie z.B. im Titeltrack) angenehm durch, was zum Headbangen verleitet. Apropos Drums: den Drumsound muss ich an dieser Stelle hervorheben, da dieser (genau wie der Gesamtsound der Platte) echt fett ist. Ungewöhlich, aber recht nett sind die melodiösen Leads, die immer wieder aufblitzen. Bei 'My Destination The Stars' kommen mir beim Anfang Parallelen zu MOONSPELLs 'Alma Mater' in den Sinn, die sich aber recht bald zerstreuen. Nette Chöre gibt es auch hier und da.

Aber wo viel Licht ist, ist auch ein bisschen Schatten. Die Kompositionen sind insgesamt nicht so stark, dass sie sich im Ohr festsetzen, und ich vermisse ein wenig den Biss und die Aggressivität - diese Platte ist vielleicht ein bisschen zu nett. Nichtsdestotrotz haben wir hier es mit einem verdammt ordentlichen Debüt zu tun, was gerade Freunde des DEMONAZ-Debüts (zu denen ich mich auch zähle) unbedingt mal anchecken sollten.

(http://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=8038)

Punkte: 6.5 / 10


King: Reclaim the Darkness

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Tracklist:

  1. Cold winds
  2. Reclaim the darkness
  3. All in black
  4. My destination the stars
  5. Night sky abyss
  6. Winter sons
  7. Black north
  8. The journey begins
  9. One world one king