Murwgebeukt (2015) - ein Review von metal lounge

Brutus: Murwgebeukt - Cover
1
Review
1
Rating
0.50
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Death Metal


27.01.2016 23:43

Habe hier bei den Neueinträgen das Cover gesehen, und sofort Lust bekommen.....

Probehören können wir Musiksammler ja auch ohne unsere geliebten physischen Tonträger ausgiebig im Netz. Hab' ich also gemacht. Habe ich denn nichts besseres zu tun um diese Uhrzeit?
Brutalo-Slam-Gurgel-Kotz-Trigger-Blast-Death-Metal der Mittelklasse, würde ich mal sagen. Meinetwegen.....
Habe ich den WIRKLICH nichts besseres zu tun gehabt? Guten extremen Metal zu hören anstelle dieses zu 100% austauschbaren Geballers? Pungent Stench mit "Ampeauty" etwa, weil die ein herrlich bösen, feinen Humor besitzen (Wien).
Nein, ich musste wohl mal wieder 'nen Veriss zu einer dieser perversen Schlachtertruppen schreiben. Ich verachte diese Bands wie BRUTUS und Konsorten für ihr durch und durch dummes Schaffen zutiefst.
Und somit ist wohl klar, dass ich keine Lust bekommen habe auf Penetrationsphantasien mit geschlachteten und verstümmelten Frauen(-kadavern). Ich frage mich aber, ob der Coverkünstler bei der Gestaltung des Artworks denn wohl 'ne Dauererektion gehabt haben mag. Das würde ihn um ein Haar sympathischer machen, als wenn er seine sagenhaft miesen Bilder wie das vorliegende in absoluter Gefühlskälte umsetzen würde, also leidenschaftslos seinen Job erledigend. Und danach Hundewelpen inmitten von Frühlingsblumen für 'nen Kalenderverlag.....
Aber wenigstens konnten Musiker und Künstler sich im Proberaum und im Atelier austoben und sind dann ganz lieb. Die verständnisvolle Freundin - meinetwegen des Sängers - sagt dann vielleicht noch "Du mit deiner komischen Musik! Krass geil wär' aber gewesen, wenn eine von den Frauen da die Gesichtszüge von deiner Ex bekommen hätte, der blöden Schlampe!.... Kommst du jetzt kuscheln?" "Hä? Selber Schlampe! Ich bin mit der wieder zusammen, jetzt weißt du's! Weil du ja nie richtig auf mich achtest. Dann hättest nu nämlich gemerkt, dass der Schlächter mit dem Beil meine Gesichtszüge hat, und die geköpfte Bitch da rechts deine Titten. Und jetzt pass mal auf, was ich hier habe!" "Was?? Nein, Hilfe, du bist ja wahnsinn......" Ziiiiing! Aaaahhhhh! Knirsch! Gurgel! Hack! Aaaarrggghhhhh! Splatatter, splatatter! Hargh, hargh! Knack, Knirsch! Sssiip, raschel (das war jetzt der Reißverschluss der Jeans. Der des Sängers natürlich. Die Freundin lag nackt auf dem Bett rum, ist doch wohl klar.) Usw. Bitte denkt euch jetzt die Geräusche der beim Sex aufeinanderklatschenden Körper noch dazu, liebe Leser dieser großartigen Rezension! Und selbstverständlich hat der Schurke auch noch sein eigenes Album aufgelegt.

Inzwischen bin ich übrigens bei "Purification Through Violence" von Dying Fetus angelangt, ich habe die Zeit also doch nicht ganz vertan, sondern mich quasi während des Schreibens zu den musikalischen Vorbildern zurückgearbeitet. Hier sind zwar auch ziemlich erbärmliche Texte zum Thema Achtung der Frau, liebevoller Sex und so mit dabei, aber die Band hatte noch einen ganz anderen Anspruch, würde ich mal behaupten. Und musikalisch ist das eh eine komplett andere Liga. Für BRUTUS hab' ich aber noch einen halben Punkt übrig.
Immerhin, diese Band beflügeln mich auf eine gewisse Weise, ich hab ja schon bei anderen Vertretern dieses Subgenres meine Punktevergabe schlüssig begründet. Für eine Erektion war aber gar keine Zeit. Die hol' ich mir woanders...... Gute Nacht.

Punkte: 0.5 / 10


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