Puked Genital Purulency (1999) - ein Review von Horst_Sergio

Cenotaph: Puked Genital Purulency - Cover
1
Review
2
Ratings
9.50
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Death Metal


Horst_Sergio Avatar
12.12.2011 16:53

Den türkischen Kult-Grindern Cenotaph gelang mit der 99er Scheibe "Puked Genital Purulency" bereits eines der wegweisenden Alben des Genres. Enorme Spieltechnik trifft auf triefende Gore Texte und eine satte Produktion. Die Schmaddereien in den Lyrics und auch als Fotos im Booklet seien mal als Geschmacksfrage dahingestellt, aber über die Klasse der Musik lässt sich definitiv nicht streiten: Tonnenweise Breaks, jazzlastiges Drumming und an die klassische US Brutalo Schule á la Deeds Of Flesh, Broken Hope oder Suffocation angelehnte Frickel Death Riffs machen dieses Album zu einem Underground-Killer. Einziger Knackpunkt sind die zwar atmosphärischen, aber dennoch teils etwas überlangen Intros und Outros zwischen den Songs. Ansonsten ist diese Scheibe Pflichtmaterial für jeden Gore / Death / Grind Freak. Songs wie "Mutilated Genitalia..." oder "Verbalized Opinions" suchte man mit einem solchen Monstersond, einer ähnlichen Intensität, Erbarmungslosigkeit und diesem abgefahrenen Spielvermögen zu jener Zeit bei der Konkurrenz weitgehend vergeblich. Und auch heute ist die Scheibe immer noch ein Köppespaltender Kracher, der den Kauf definitiv rechtfertigt.

Punkte: 9.5 / 10


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