Live At The Final Frontier (2015) - ein Review von Akhanarit

Iron Savior: Live At The Final Frontier - Cover
1
Review
1
Rating
8.00
∅-Bewertung
Typ: Live
Genre(s): Metal Heavy Metal, Power Metal


Akhanarit Avatar
27.09.2016 16:32

Es ist noch gar nicht lange her, dass ich bei YouTube über ein IRON SAVIOR-Interview gestolpert bin, in dem Piet Sielck noch sagte, dass er recht wenig Sinn in der Veröffentlichung eines Live Albums sehe. Eine DVD wäre im Prinzip ja viel wertiger für die Fans. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, denn mit "Live At The Final Frontier" liefert das Hamburger Heavy Metal-Flaggschiff seine erste Live-CD ab. Die Herren geben hier eine gute Figur ab und feuern ihre Hymnen bei gutem Sound mitten ins Herz des Publikums. Mit 'Heavy Metal Never Dies' hat man sowieso schon starkes Kanonenfutter dabei und auch ein 'Condition Red' durfte hier nicht fehlen. Ansonsten konzentriert sich die Band überwiegend auf Material von "The Landing" und natürlich der neuesten Langrille "Rise Of The Hero". Klar, ohne 'Watcher In The Sky' und dem Band-Titelsong 'Iron Savior' lässt man die Jungs nicht von der Bühne, weshalb man die gleich als Medley darbietet. Dass 'Atlantis Falling' es in die Setlist geschafft hat, ist ebenfalls höchst erfreulich. Lediglich Songs von "Megatropolis" wurden zur Gänze ausgelassen und abgesehen vom Titeltrack wird auch "Condition Red" gar ignoriert.

Das Covern von 'Breaking The Law' ist eine nette Zugabe, wurde jedoch schon von so vielen Bands runtergedudelt, dass eine leichte Übersättigung nicht abzustreiten ist. Wie wäre es dafür mit Knallern wie 'The Omega Man', 'Cybernatic Queen' oder auch 'H.M. Powered Man'? IRON SAVIOR sind doch die 'Titans Of Our Time'! Das hätte man hier ruhig noch imposanter unterstreichen können. Andererseits ... Hebt euch diese Perlen ruhig für die DVD auf! Dann wird es erst richtig episch!

Fazit: "Live At The Final Frontier" zeigt eine bestens aufeinander eingespielte Band die bodenständigen und ehrlichen Heavy Metal zelebriert. Das erste Live Album der Band macht Laune und schlägt eine nette Brücke vom Früher ins Heute.

http://www.bleeding4metal.de/index.php?show=review_de&id=6963

Punkte: 8 / 10


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