What You Hear Is What You Get (2003) - ein Review von metal lounge

The Melvin Sparks Band: What You Hear Is What You Get - Cover
1
Review
1
Rating
8.00
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Pop Funk


07.03.2015 21:09

Irgendeiner dudelt hier immer ein Solo oder zumindest solo-ähnlich vor sich hin. Irgendeiner, das sind:
Entweder der Chef Melvin Sparks an der Gitarre, zwei Typen am Saxophon und zwei weitere Mucker an der Hammond-Orgel.
Mr. Sparks ist ja schon einige Jahre dabei, wie ich im Booklet lese, aber ob er nun zu den Großen des Genre zu zählen ist oder halt so dabei ist, weiß ich nicht. Und es kümmert mich auch nicht im Geringsten. Ich hab die Band halt mal zufällig entdeckt und mir gefällt das Gebotene ausgesprochen gut. Für Viele ist dieses funky Endlosgedudel ja schwerer zu ertragen als verschachtelter Prog Rock, aber sei's drum. Gute Laune Musik mit Klasse und mächtig Groove. Die Basis dafür bildet eine Rhythmusgruppe, die ebenso lässig wie druckvoll agiert, und darauf können die Solisten sich munter abwechseln. Songtitel sind hier völlig einerlei, meist sind die Stücke rein instrumental gehalten. Und klar, man könnte schon sagen, ein Song klingt hier wie der andere. Doch das tut der Sache keinen Abbruch. In Track vier wird dann mal die "Funky Good Time" besungen, genau das trifft's! Da fühlt sich auch der Gelegenheits-Funk-Hörer wie ich von der Art und Weise an James Brown erinnert. Oh, ein James Brown-Cover! Da schau her.

Ich hab das Wort schon mal verwendet, und wiederhole es gerne: Eine lässige Platte, die verdammt Spaß macht. Ist mir jetzt auf jeden Fall starke acht Punkte wert. Wäre live in 'nem kleinen (Jazz-)Club sicher sehr geil.

Punkte: 8 / 10


Melvin Sparks: What You Hear Is What You Get

Audio CD

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Tracklist:

  1. Another Joe
  2. What you hear is what you get
  3. The Governor
  4. Funky good time
  5. Turnin' point
  6. Matter of time
  7. Get n'it
  8. Money (That's What I Want)
  9. Breeze
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