Empire Of Sin (2015) - ein Review von Akhanarit

Impera: Empire Of Sin - Cover
1
Review
2
Ratings
8.25
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Hardrock, Power Metal


Akhanarit Avatar
12.02.2015 16:32

IMPERA sind eine Band, bei der sich das Namedropping schon von Beginn an lohnt. Matti Alfonzetti (JAGGED EDGE, SCOTT GORHAM, SKINTRADE, ROAD TO RUIN, RED WHITE & BLUES) an den Vocals, Tommy Denander (TOTO, PAUL STANLEY, MICHAEL JACKSON, ALICE COOPER) an der Gitarre, / J.K. Impera (BRUCE KULICK, GRAHAM BONNET, VINNIE VINCENT, JOHN CORABI, BRIAN ROBERTSON) an der Schießbude und on top noch Mats Vassfjord (VINNIE VINCENT, JOHN CORABI, SCAAR, GRAND DESIGN) am Tieftöner. Wow, welch eine lange Liste an Berühmtheiten! Die wird dann auch noch durch den Gastauftritt von EUROPEs John Leven bei 'Thunder In Your Heart' erweitert. Na, wo wollt ihr denn hin???

"Empire Of Sin" ist also das Ergebnis, wenn die Großen zusammenfinden. Geboten wird melodischer Hard Rock, der durchaus auch gerne mal in Richtung Heavy Metal schielt, auf Keyboards gänzlich (!!!) verzichtet und der Rock 'n' Roll nicht das Ziel, sondern der Weg ist. Die erste Scheibe, die mir beim Hören durch den Kopf geschossen ist, war "Stranger In Us All" von RITCHIE BLACKMORE'S RAINBOW. Doch dann schwenkte mein Kopfkino rüber zu MILLENNIUM und auch MASTERPLAN klangen recht ähnlich (zumindest als Mike DiMeo für kurze Zeit den Sängerposten bekleidete). Bei all den Giganten und Referenzperlen muss ich jedoch dazu sagen, dass IMPERA an keine davon heran reichen. Bitte versteht das jetzt nicht als vernichtende Kritik, denn wir meckern hier auf verdammt hohem Niveau, doch was beim Hören von "Empire Of Sin" fehlt, ist die Magie. Handwerklich sind sämtliche Musiker Asse auf ihrem Gebiet und das wissen sie auch. Perfekt wären jetzt hier Songs, die einen total begeistern und nie wieder los lassen, doch leider verliert man sich zu sehr in Songs, die auf Nummer sicher gehen. Matti's leicht angerauhte Stimme ist wahrlich passend, doch es fehlen die Hammermelodien. Dass da noch Luft nach oben ist, zeigen vor allem die ruhigeren Songs ('End Of The World' und 'Darling'), bei denen so viel mehr Experimentierfreude in den Gesangslinien steckt.

Live könnte sich das Ganze jedoch als um einiges interessanter herausstellen, denn wenn die Riffs aufgrund fetter Boxen endlich auch in der Magengegend drücken, dann könnten IMPERA einen kleinen Siegeszug antreten. Zudem haben die Musiker angekündigt, dass es eines der größeren Spektakel werden soll und man wie die Vorbilder KISS ebenfalls mit reichlich Pyros anrücken will. Na, dann lassen wir uns doch mal verfeuern ... ähhh ... -zaubern.

http://www.bleeding4metal.de/?show=review_de&id=6656

Punkte: 7.5 / 10


Impera: Empire of Sin

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Tracklist:

  1. The beast is dead
  2. Evil (become a believer)
  3. Don't stop
  4. Hole in the sky
  5. End of the world
  6. Thunder in your heart
  7. Lights in the sky
  8. Darling
  9. Lost boy
  10. Fly away
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