Kings & Queens (2015) - ein Review von Akhanarit

Leah: Kings & Queens - Cover
1
Review
5
Ratings
7.90
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Symphonic Metal


Akhanarit Avatar
13.02.2015 15:15

LEAH fallen unter die Rubrik Symphonic Metal und "Kings & Queens" ist nun das zweite Album der in Kanada lebenden Sängerin Leah McHenry, denn als richtige Band scheint man sich hier nicht zu sehen. Allein beim Promo-Paket gibt es unter den Bildern der Band nur vier Mal die Frontfrau zu bestaunen. Dass es da tatsächlich auch noch andere gibt, die an dem Album beteiligt waren, zeigt sich dann bei den Angaben, wen die Dame für das Projekt einfangen konnte. Da wären einmal Timo Somers (DELAIN) und Sander Zoer (ex-DELAIN) an Gitarre bzw. Schlagzeug und Barend Courbais (BLIND GUARDIAN, VENGEANCE) am Bass. Zudem mussten die Fans via Spendenaufruf das Album auch noch finanzieren, die sich nicht lumpen ließen und der "Enya des Metal", wie sie auch liebevoll genannt wird, mal eben so 27.000 $ rüber schoben, damit sie ihr Symphonic Metal-Album aufnehmen kann.

So, nun mal zum Eingemachten! Die Bezeichnung "Symphonic" passt hier nur bedingt, bedient Leah sich doch viel mehr bei keltischen Einflüssen und Elementen aus der World Music. Aus jeder Pore tropft der Kitsch und alles ist beinahe eindimensional auf gefällig getrimmt. Fast eine Stunde und zwanzig Minuten säuselt einem Leah sanft und auch gerne mal sopranig ins Ohr und schon nach wenigen Songs wird klar, dass hier auch die Bezeichnung "Metal" total daneben ist. Frei nach dem Motto: "Können wir die Gitarre nicht leiser drehen? Oder zumindest weicher machen?" bietet "Kings & Queens" hier entspannende Gute-Nacht-Musik, die trotz all der so liebevoll eingeflochtenen Details so über die Maßen langweilig ist, dass diese Scheibe sicher vermutlich sehr schnell unter "ferner liefen" geparkt werden dürfte.

Das ist ein Album, das man dann auflegt, wenn Besuch kommt, der Metal so gar nicht mag. Dass es Metal sein soll, merken die eh nicht! Wenn ihr dagegen auf so richtig dolle fluffigen Metal steht, der Freundin mal 'ne Pause zwischen KREATOR und CANNIBAL CORPSE geben wollt (Ihr wisst schon, dieser spezielle Moment nur für sie!) oder einfach wirklich was Ruhigeres zum Einschlafen haben wollt, kann man "Kings & Queens" tatsächlich empfehlen. Wäre auch perfekt, wenn einfach mal irgendwas Besinnlicheres im Hintergrund laufen soll ... Ein paar leise Melodien ... Nichts, das stört ... Oder beim Bad mit Kerzenschein ... Neun Monate später wird ein kleines ... Nee, lassen wir das!!!

http://bleeding4metal.de/?show=review_de&id=6657

Punkte: 5 / 10


Leah: Kings & Queens

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Tracklist:

  1. Arcadia
  2. Save The World
  3. Angel Fell
  4. Enter The Highlands
  5. In The Palm Of Your Hands
  6. Alpha Et Omega
  7. Heart Of Poison
  8. Hourglass
  9. Palace Of Dreams
  10. This Present Darkness
  11. The Crown
  12. Remnant
  13. There Is No Farewell
  14. Siúil A Rún (Acoustic Version)
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