III (2014) - ein Review von iwill zähnchen

Xerath: III - Cover
1
Review
2
Ratings
7.75
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Progressive Metal


iwill zähnchen Avatar
25.12.2014 22:16

Wie der Titel es schon dezent andeutet, III ist Album Nummero drei der Engländer die, wie ihre Ländsmänner von Biomechanical, einen Hybriden aus Orchesterarrangements und Metal mit einer modernen, kühlen Produktion auf die Menschheit loslassen. Das orchestrale Arrangements in Verbindung mit progressiven Rockpassagen und den vorwiegend extremen Metalparts funktionieren, bewies eben jene Formation auf bisher drei sehr empfehlenswerten Alben. Auch Xerath vermögen diese famose Symbiose, klingen dabei aber trotz der Einbindung eher moderner Extrem Metal Elemente eingängiger. So lässt schon der Opener I Hold Dominion keine Zweifel über die große Klasse der Band offen, über Sentinels und Ironclad bietet man bis hin zu Veil ordentlich Futter für Fans diesen Stils. Oder um es verständlicher auszudrücken: futuristische Dunkelheit mit “Fortress/Blade Runner Athmosphäre” regiert hier durchweg, auch wenn hier das Rad nicht wirklich neu erfunden wird. Eher erinnert III an eine Mischung aus Dream Theater, Messhuggah und gediegenen Strapping Young Lad, wobei mir Xerath manchmal zu nah an den Querverweisen sind. Insbesondere die New Yorker sind in sehr vielen melodischen Passagen sehr präsent, so dass ich bei der Zufallswiedergabe einiger Perlen auf meiner Festplatte wirklich auf die Wiedergabeliste schauen muss, wer von beiden hier gerade läuft. Und da liegt der Teufel im Detail, den während ich Biomechanical trotz ihrer Judas Priest – Einflüsse klar heraushöre, müssen Xerath noch ein wenig an ihrem Profil arbeiten. Trotzdem ist III ein absolut gelungenes Werk, das sich besonders für Liebhaber progressiver und unkonvensioneller Musik lohnt, wie unter anderem 2053 beweist!

Review erschienen bei metalunderground.at: http://www.metalunderground.at/?p=36047

Punkte: 8 / 10


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