The Awakening (2014) - ein Review von The-Aftermath

Dark Forest: Awakening, The - Cover
1
Review
9
Ratings
8.78
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Heavy Metal
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09.11.2017 10:35

[Ursprünglich verfasst für das Sacred Metal-Board 10/2014]

Zu Beginn habe ich mich mit dem Album etwas schwerer getan als mit "Dawn Of Infinity". Auf dem Vorgänger haben die Jungs ein Melodienfeuerwerk sondergleichen losgelassen und Hit an Hit gereiht: "Through a Glass Darkly", "The Stars My Destination", "The Hourglass", ihr wisst (hoffentlich) was ich meine. Auf "The Awakening" geht man deutlich zurückhaltender zu Werke, die typischen Gitarrenmelodien sind zwar immer noch en masse vorhanden, werden aber sparsamer eingesetzt und auch in punkto Geschwindigkeit geht man hörbar gezähmter vor. Meine beiden Orientierungspunkte waren daher zunächst einmal "Penda's Fen" und "Sons Of England", während der Rest nicht so schnell zündete. Bei "Sacred Signs" geht mir die Band zu sehr auf Nummer sicher, dazu ist der Refrain kein Knaller. Auch "Turning Of The Tide" und "Rise Like Lions" hinken nach den bisherigen Durchgängen erst einmal zurück. Die übrigen Songs wachsen hingegen mit jedem Durchlauf. Der Titeltrack verzaubert gleich gekonnt mit den typischen Trademarks der Band, inklusive einem waschechten SLOUGH FEG-Gedächtnispart! Bei "Immortal Remains" und "The Last Season" werden die schönsten "Piece Of Mind"-Reminiszenzen der metallischen Neuzeit hinzugepackt.

"Penda's Fen" hingegen ist, gerade wegen dem absurd eingängigen Refrain, der absoluter Oberhammer und meiner Meinung einer der, wenn nicht der beste Song der Band bisher. "Sons Of England" wirkt am Ende gerade dadurch, dass der Rest der Platte diesmal weniger "englisch" ausgefallen ist als die Vorgänger. So explodiert mit dieser Hymne das Album geradezu in einem Feuerwerk von Emotionen. Da hört man aus jeder Note die Leidenschaft und den echten Kämpfergeist heraus. Sehr überzeugend ist auch wieder, wie sehr die Band ihr eigenes Ding durchzieht und sich mittlerweile schon ihre eigene Idenität erspielen konnte. Während andere für Bandfotos posen, Shirts designen und rosa Kassetten verschicken, komponieren Christian Horton & Co. lieber einsam vor sich, und das hört man der Band zu jeder Zeit an. Dass man sich mit "The Awakening" nochmals deutlich weiter entwickeln konnte, davon zeugt auch das sehr erwachsene und reife Songwriting. Von DARK FOREST könnten sich viele Bands eine riesige Scheibe abschneiden!

Punkte: 8 / 10


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Tracklist:

  1. The awakening
  2. Sacred signs
  3. Penda's fen
  4. Turning of the tide
  5. Rie like lions
  6. Immortal remains
  7. Secret commonwealth
  8. The last season
  9. Sons of England
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