Prayers Of Steel (1985) - ein Review von Philomena

Avenger: Prayers Of Steel - Cover
1
Review
10
Ratings
8.45
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Heavy Metal, Speed Metal


10.04.2015 12:41

Lassen wir die unfreiwillig komischen Texte mal als Jugendsünde außen vor, dann ist dieses Album auf jeden Fall ein starkes Stück deutscher Metalgeschichte. Sicherlich damals stark an britische und US-amerikanische Vorbilder angelegt, aber mit sehr viel eigenem Charme.
Zeithistorisch wurde schon etwas Patina angesetzt, aber das Songwriting und die Atmosphäre überzeugen noch heute.
Die ersten drei Songs sind für mich die besten. "Battlefield" punktet gleich mit Peavys noch rohem, aber originellen Gesang, Power und netten Gitarrenläufen, "South cross union" führt diesen Weg konsequent weiter. Mit dem Titelstück wird der frühe Höhepunkt erreicht. Klasse düstere Stimmung, tolle Breaks und über allem thront Jörg Michaels damals schon auf internationaler Spitzenstufe stehendes Schlagzeugspiel. Erstklassig präzise.
"Faster than hell" (wie schnell ist die denn eigentlich?) und "Assorted by satan" sind Pionierstücke deutschen Speed-Metals. Kann man alles heute noch mit Freude hören!

Punkte: 9 / 10


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