The Wild Hunt (2013) - ein Review von mickywinter

Watain: Wild Hunt, The - Cover
1
Review
35
Ratings
8.34
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Black Metal


17.11.2013 02:38

Schlichtweg ein Meisterwerk, was das Songwriting, die Darbietung und die Produktion betrifft. An der philosophischen Ausrichtung scheiden sich wie immer die Geister. Gerade im extremen Metal spielt eine objektive Bewertung nicht gerade die Hauptrolle. Es entscheidet das rein subjektive Hörerlebnis, und so ist es kein Wunder, daß ein deratiges Hammeralbum bei Szenewächtern schlecht wegkommt, weil die Gewichtung nicht allein auf der musikalischen Klasse liegt. Wer die allerdings bestreitet, hat von Musik an sich - egal in welche Schublade er sie steckt - keine Ahnung.
Wenn das Intro "Night Vision" beginnt, ist das nun Folgende genau das: eine Nachtvision von brillianter, dunkler Schönheit, die mit "De Profundis" in eine für Watain typische Black-Metal-Perle mündet.
Und den Mut zu haben, so etwas wie eine Ballade einzuschieben (They Rode On), ohne das unglaubliche Gesamtgefüge auseinanderzureißen, ist schon großes Kino.
Das wird wieder so eine Nummer sein: Hassen oder lieben. Spielt aber keine Rolle, Watain sind große Tonkünstler. Was sie sonst noch sind, muß jeder für sich entscheiden.

Punkte: 9.5 / 10


Watain: The Wild Hunt

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Tracklist:

  1. Night Vision
  2. De Profundis
  3. Black Flames March
  4. All That May Bleed
  5. The Child Must Die
  6. They Rode On
  7. Sleepless Evil
  8. The Wild Hunt
  9. Outlaw
  10. Ignem Veni Mittere
  11. Holocaust Dawn

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