Waldschrein (2013) - ein Review von LP-Schmidt

Equilibrium: Waldschrein - Cover
2
Reviews
6
Ratings
6.58
∅-Bewertung
Typ: Single/EP
Genre(s): Metal Pagan/Viking Metal


LP-Schmidt Avatar
19.08.2013 17:54

Equilibrium haben lange nichts von sich hören lassen und so zeigen sie mit der EP "Waldschrein" ein erstes Lebenszeichen, folgen wird die Heidenfesttour im Herbst (u.a. mit Turisas).

Ich freute mich sehr auf die EP, auch wenn die Sympathie nach ließ, als der ehemalige Sänger "Helge Stang" (jetzt: Arafel, voc.) die Band verließ.

Ein Umbruch fand in der Band statt, auch der Schlagzeuger wechselte und in der neuen Combo wurede das Album "Rekreatur" geboren, welches zwar bei M.A.P (damals noch "metal.XES") garnicht so schlecht abschnitt, aber rückwirkend betrachtet, auf jeden Fall schwächer ist, als die beiden Vorgänger.

Nun aber zurück zur EP!

nach einer nun nichtmals mehr vornehmen Verzögerung (10 Tage), kam die CD an, ich hatte die CD vorab über den Band Shop bestellt, als Package mit Shirt, Poster und Aufkleber (22,00 € + Versand, statt nur 6,66 € pro CD).

Doch hat man irgendWER, irgendWO, falsch kalkuliert und es wurden zu wenig CD´s gepresst, weswegen die Fan´s warten mussten.

Eine Entschuldigungsmail gab es zwar, aber als Entschädigung wurde nichts ins Paket mit rein gepackt (die Band lebt ja nur von den Fans...)

Nun, die CD ist, alles ist vorhanden, das Shirt sieht gut aus, die CD mit dem Layout und dem Booklet ist für eine EP nett gemacht, da hatte ich schon ganze Alben, die sahen wesentlich schlechter aus, also ein Pluspunkt.

Es sind fünf Songs auf der CD, beginnen tut sie mit dem Song "Waldschrein", welcher der einzig wahre neue Song ist, da dieser auch auf dem kommenden Album (2014) zu finden sein wird.

Beginnen tut der Song sehr gut, macht Laune und Bock auf mehr und irgendwann beim hören macht es "KLICK" ... ... ... Den Song kennst du doch...

Es klingt wie ein Remix von "Der Ewige Sieg" (Rekreatur, 2010)... Und dann auch noch schlechter als der eigentliche Song, schon schade...

Folgen tut der Song "Der Sturm" (Turis Fratyr, 2005), der einzige Song, an dem noch Helge Stang mit arbeitete, da er den Text 2001 dazu verfasste. Typischer Equi Sound, harte Riffs, so muss das sein.

Nun folgt "Zwergenhammer" von 2003, welcher lange, lange im Equi Archiv ruhte, da er bisher noch kein fähiges Equi Material war... nun... das kann ich so mehr oder minder unterstützen, da der Track auch nicht zu Helge Stang und der alten Equi Combo gepasst hätte.

Ein richtiges Schmankerl bietet "Himmelrand" für die Fans des Videospiels von Skyrim, hier wird das "Dragonborn Theme" verwurstet, zugegeben, ein episches Stück und könnte auch aus einem Film stammen, hört sich aber gut, ist leider nur was zu kurz.

Den Abschgluss macht der Anfang... "Waldschrein" aber als Instrumental Version... nun, darüber mag ich keine Worte mehr verlieren.

Fazit: Alles sehr liebevoll gestaltet und auch ein bunter Mix der Lieder ist vertreten, was das hören eigentlich sehr spannend macht, doch so wirklich Anklang findet die EP bei mir nicht, Highlights hatte ich nur zwei, teilweise die Melodie von "Waldschrein" und "Himmelsrand", der Rest ist ernüchternd.

Diese Ep bekräftigt meine Vermutung, dass Helge Stang da halt doch irgendwie fehlt, nicht nur am Mikro, auch der musikalische Einfluss macht sich bemerkbar.

Letzendlich möchte ich weder Band noch Scheibe schlecht machen, die Band entwickelt sich, allerdings nicht in Richtung meines Geschmacks.

Doch da eine Rezension Subjektiv ist, werte ich auch, weswegen ich Folk Fans die Scheibe nicht empfehlen würde, wer natürlich ein Equi Fan ist und die Band nach dem Einstieg von Robse (neue Sänger) noch besser findet, greift hier natürlich sowieso zu ;-)

written by: http://metalap.jimdo.com

Punkte: 3 / 10


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