Dipoko (2012) - ein Review von iwill zähnchen

Skinflint: Dipoko - Cover
1
Review
1
Rating
9.00
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Heavy Metal, Epic Metal


iwill zähnchen Avatar
26.07.2013 16:27

Die Epic der ersten vier MANOWAR Alben wird essentiell mit den hypnotischen Gitarrenharmonien IRON MAIDENs verbunden und in die Magie der Frühwerke BLACK SABBATHs absolut eigenständig eingebettet. Das wird wohl vor allem daran liegen, das kommerziell und metallisch in Afrika der Hund begraben liegt, denn der Vorteil der Band ist ganz einfach der, dass diese relativ unbeeinflusst von Medien Ihrer Leidenschaft fröhnen konnte.

Das hört man "DIPOKO" zu jeder Sekunde an, und sowohl Gitarrist Giuseppe Sbrana als auch Bassist Keybonye Nkloso sind wahre Meister Ihres Fachs! Was hier teilweise an überirdischen Riffs und wahnwitzigen Bassläufen vom Stapel gelassen wird, ist einfach nur eine wahre Freude für jeden Metalfan und sorgt bei mir seit drei Tagen für Glückshormon bedingte Augeninkontinenz.
Vor allem "Lord Of The Night", "Dreams Of Eternity", "The Warrior Dance", "Mask Of The Dead" und "Gboyo" faszinieren durch diese Trademarks ebenso wie der "Geschichtenerzähler"-Gesangsstil von Gitarrist Sbrana.
Warum es nicht zur Höchstnote reicht, hat folgende Gründe:
Mit "Iron Mamba" ist für meinem Geschmack halt kein Übersong dabei.
Beim Drumming von Sandra Sbrana kann man sich streiten, ob es halt zu gewöhnlich ist oder ob es die genial dezente Untermahlung der Saitenabfahrten zweier Genies ist. Ich vermute zweites denn laut Giuseppe hat "sich jeder" der Bandmitglieder "frei ausgedrückt, und dann ist es ganz einfach so gekommen." Schön, das es so etwas noch gibt!
Wenn die Band noch ein wenig an sich arbeitet, haben wir die definitive Gewissheit, dass der Metal unsterblich ist, denn wenn MAIDEN einmal nicht mehr sind (was hoffentlich noch laaaaaaaange dauert), stehen hier die Nachfolger und die vielleicht zukünftig beste Metalband der Welt! Zuzutrauen ist es SKINFLINT auf jeden Fall!
Gourmets, die bei meiner Feststellung schon ungläubig die Augenbraue nach oben zogen, können sich die volle Punktzahl denken, ich schwanke aber wegen der blöden Objektivität eher zwischen 8,5 und 9/10 Punkten.
Da der Gesamteindruck der Songs allerdings überragend, die Produktion absolut passend zum Stil der Band und die Glückshormon bedingte Augeninkontinenz bei mir eher ein seltenes Phänomen ist, steht die 9 auf einem soliden Fundament.

"Mask Of The Dead" gibt es hier zu bestaunen:

http://tinyurl.com/o2mnl9f

Punkte: 9 / 10


Skinflint: Dipoko

Audio CD

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Tracklist:

  1. Dipoko
  2. Lord of the night
  3. Blood GX ritual
  4. Dreams of eternity
  5. The warrior dance
  6. Olittau
  7. Iron mamba
  8. Mask of the dead
  9. Gboyo
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