Ravenous Decease (2011) - ein Review von Satanicgerbil

Pyre: Ravenous Decease - Cover
1
Review
1
Rating
8.50
∅-Bewertung
Typ: Single/EP
Genre(s): Metal Death Metal


Satanicgerbil Avatar
07.10.2013 09:42

Ich weiß garnicht mehr wie ich auf diese Band gekommen bin, bin aber heilfroh, dass es noch gerade rechtzeitig war. Diese EP wurde als CD leider nur auf 200 Exemplare limitiert, sodass ich das Glück hatte noch eine erwerben zu können. Was einem hier geboten wird ist Old School Death Metal mit dem Brandzeichen Schwedens, allerdings aus russischen Gefilden. Schon erstaunlich das seit neustem auch viele derartige Bands aus Osteuropa auftauchen. Etwas bekannter mögen da die Kollegen von Brutally Deceased (aus Tschechien) sein, welche stilistisch relativ nahe an Pyre sind. Nunja, was ich empfehlen kann? Auf JEDEN Fall die Anlage von Anfang an bis zum Anschlag aufdrehen. Der Opener "Goddess Of Disaster" pfeffert euch dann erstmal nen feinen Schrei um die Ohren und prügelt euch dann mit feinen Akzenten und fetten Grooves in die Scheibe hinein. Es folgt "Devastatic", zwar leicht melodiöser, tut dem rhythmischen Groove aber keinen Abbruch. "Dark Sorcery" wird bei mir so langsam eh schon zu einem der Lieblingsstücke im Bereich Death Metal. Dreckig bis auf die Grundmauern und macht Laune ohne Ende. Wer braucht schon derbst saubere Klänge, viel Gedudel und all den schnörkeligen Technikkram, wenn man es auch so haben kann: Simple as that! Das Schöne an der CD-Version ist, dass ihr den nicht zu verachtenden Bonus-Song "Nocturnal Hell" dazu bekommt.
Für Freunde von simplem, fetzendem Death Metal nördlicherer Regionen ist diese Scheibe auf alle Fälle ein Geheimtipp. Wer vielleicht bereits das Album "In Putrescence" von Stench kennt, kann sich vorstellen wie diese Scheibe klingt (naja, ein bisschen weniger progressiv was die Bassläufe anbelangt, haha). Sicherlich köööönnte man den Sound noch etwas fetter gestalten in Anbetracht dessen was andere Bands so auftischen. Da es mittlerweile aber eh schon auf die Spitze getrieben wird mit der Wucht und der Tiefe des Sounds, ist diese EP als Debutwerk schon überdurchschnittlich gut.

Kauftipp!

Punkte: 8.5 / 10


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