Prašina (2013) - ein Review von Akhanarit

Skum: Prašina - Cover
1
Review
1
Rating
7.00
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Death Metal


Akhanarit Avatar
08.02.2013 23:39

SKUM kommen aus Köln und sind seit 1997 aktiv. Nach zwei Full-Length-Alben erscheint nun mit "Prasina" das Drittwerk der Death Metaller, die in gleich drei Sprachen zu Werke gehen. Neben deutsch und englisch gibt es auch noch Songs auf kroatisch zu vernehmen. Das Intro 'Escoria' halte ich zwar für komplett verzichtbar, doch schon mit 'Trails' fällt sogleich der amtliche Gitarrensound auf. Auch die Lead Gitarren-Arbeit kann sich mehr als hören lassen. Als dann der Titelsong an der Reihe ist, gibt es jedoch Anlass zur Kritik. Die Vocals, die erst mächtig und satt aus den Boxen tönten, sind mehr einem Grölen gewichen. Ein Umstand, der so manchen Song auf "Prasina" ins Negative zieht. Musikalisch wird es dagegen grandios ob der Melodik, die in den Track eingewoben wurde. Mit 'Kolos' begegnet einem dann der erste deutschsprachige Song, der auch gleichzeitig als das Highlight des Albums zu betrachten ist. Mit 'Nada' ist dann der zweite Song in kroatischer Landessprache auf "Prasina" vertreten, doch auch hier machen die Gröl-Vocals viel kaputt. Als abwechslungsreichster Track entpuppt sich 'The World Turns Red'. Angefangen vom ruhigen Piano-Intro bis hin zu erstklassigen Riffs windet sich der Song von ruhig bis blastend durch die Komposition. Dann wird die Musik von SKUM durch den Frontmann eher durchschnittlich, was sich bis zum Song 'Brandrodung' auch nicht so recht ändern will. Besagter beginnt dann mit einem Drum-Intro, welches fast eins zu eins vom JUDAS PRIEST-Klassiker 'Painkiller' abgekupfert wurde, sich zum Glück aber schnell wieder fängt und den Daumen doch wieder nach oben zeigen lässt. Noch einmal bei den Vocals von 'Where All Life Ends' das Gesicht verzogen, mündet "Prasina" in ein fantastisches Instumental-Stück namens 'Pjesma Bez Imena'. Hier wechseln sich cleane Gitarren mit herrlich melodischen Leads ab und laden zum Träumen ein.

Fazit: SKUM haben musikalisch einiges auf der Pfanne, auch wenn "Prasina" aufgrund des Frontmannes Nikola Grgic hin und wieder zu wünschen übrig lässt. In jedem Song stecken wirklich hörenswerte Momente, aber das Album ist letzten Endes leider eines: durchwachsen.

Erschienen auf: http://www.bleeding4metal.de/?show=review_de&id=4881

Punkte: 7 / 10


Skum: Prasina

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Tracklist:

  1. Escoria
  2. Trails
  3. Prasina
  4. Spring Is Coming
  5. Kolos
  6. Nada
  7. The World Turns Red
  8. Blood Is On Our Hands
  9. Schachtpark
  10. Brandrodung
  11. Where All Life Ends
  12. Pjesma Bez Imena
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