...And Death Said Live (2012) - ein Review von Akhanarit

Mors Principium Est: ...And Death Said Live - Cover
1
Review
4
Ratings
9.38
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Melodic Death Metal


Akhanarit Avatar
24.12.2012 17:07

Die Finnen MORS PRINCIPIUM EST biegen gerade mit ihrem vierten Album um die Ecke, und schon hagelt es wieder Lob von allen Seiten. Kaum verwunderlich, denn mit "...And Death Said Live" hat die Band um Frontmann Ville Viljanen mal wieder für einen Knaller erster Güte gesorgt. Mit ihrem eindeutig schwedisch geprägten Melodic Death Metal geht die Truppe konstant den eingeschlagenen Weg weiter. Die Vorbilder sind schnell ausgemacht: (alte) IN FLAMES, DARK TRANQUILLITY und AT THE GATES sind nur die Spitze des Eisbergs, denn wie auch Album Nummer vier zu entnehmen ist, besitzen MORS PRINCIPIUM EST noch immer genug Eigenständigkeit und qualitatives Niveau, um schon jetzt mit diesen Bands in einem Atemzug genannt zu werden. Absolut zu Recht!

Eröffnet wird "...And Death Said Live" mit einem heroischen Instrumental, das den Hörer direkt in die richtige Stimmung für all das bringt, was da noch folgen soll. Wenn dann das formidable 'Departure' aus den Boxen fließt, ist man sofort gefesselt. Das Stück Musik, welches uns MORS PRINCIPIUM EST hier kredenzen, kann man einfach nur mit dem Wort "großartig" beschreiben. Geile Riffs, tolle Soli, stimmlich unglaublich nahe an AT THE GATES, jedoch hat dieses Album mehr Melodie auf seiner Habenseite. 'Birth Of The Starchild' erinnert streckenweise nicht nur ein wenig an die Landsmänner CHILDREN OF BODOM, ein gewisser Ryan Knight ( THE BLACK DAHLIA MURDER) konnte für einen Gastbeitrag ebenfalls gewonnen werden. Dann wäre da noch 'Ascension', das durch sein präzises und abgehacktes Riffing sowohl zu beeindrucken als auch zu begeistern weiß. Eine Schwachstelle lässt sich bei diesem Album einfach nicht ausmachen.

Etwas ruhigere Töne werden dann im instrumental gehaltenen Titelstück angeschlagen. Doch anstatt sich zu langweilen, bekam der Rezensent eine meterdicke Gänsehaut! Ein weiteres Highlight unter all den schon gelaufenen Highlights stellt dann 'What The Future Holds' dar, bei dem es einen weiteren Gastmusiker zu verzeichnen gibt: Jona Weinhofen von BRING ME THE HORIZON. In dieser Kombination haben sich die Musiker zur Abwechlung mal auf einen kleinen Exkurs in den hymnischen Melo-Black Metal begeben, und das Ergebnis gibt der Band auch hier Recht. Beim folgenden 'The Meadows Of Asphodel' fällt vor allem das grandiose Gitarrensolo nachhaltig auf, und es kann schon fast nichts mehr schief gehen, was das Halten dieses Niveaus angeht... denkste!!! Mit dem Schlusslicht 'Dead Winds Of Hope' gibt es dann noch mal eben so den besten Song des ganzen Albums vor's Fressbrett! Die Vocals werden dunkler, die Melodien erhabener. Kritik? Fehlanzeige... mir fällt nichts ein, an dem ich bei dieser Perle etwas bemängeln könnte. Kurzum: mein Melodic Death Metal-Highlight des Jahres 2012. Was für ein schweineoberaffentittengeiles Album. Für Fans des Genres ist das Teil ab jetzt Pflicht!

Erschienen auf: http://www.bleeding4metal.de/?show=review_de&id=4803

Punkte: 10 / 10


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Tracklist:

  1. The Awakening
  2. Departure
  3. I Will Return
  4. Birth Of The Starchild
  5. Bringer Of Light
  6. Ascension
  7. ...And Death Said Live
  8. Destroyer Of All
  9. What The Future Holds?
  10. The Meadows Of Asphodel
  11. Dead Winds Of Hope
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