Straight Out Of Hell (2013) - ein Review von gelal

Helloween: Straight Out Of Hell - Cover
3
Reviews
35
Ratings
8.70
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Power Metal


gelal Avatar
20.01.2013 12:13

Helloween haben mit ihren letzten Veröffentlichungen eindrucksvoll bewiesen das man auch nach über 25 Jahren im Geschäft und auf den Bühnen der Welt, noch hochklassige Musik machen kann, die ehrlich ist und sich dem Mainstream nicht anbiedert. Mit "Gambling With The Devil"(2007) und "7 Sinners"(2010) haben die Kürbisköpfe mit die besten Alben des Genres veröffentlicht und daran wollen sie natürlich mit ihrem neuesten Streich "Straight Out Of Hell" anknüpfen. Der geneigte Fan sollte sich schon mal den 18. Januar ganz dick und rot anstreichen, dann gibt es das gute Stück nämlich in den Läden und Onlineshops zu ergattern. Was soll ich sagen, schon beim ersten hören der Scheibe war klar, dass die Hamburger da weiter machen wo sie mit 7 Sinners aufgehört haben. Power/Speed Metal der oberen Liga wird geboten, mit allem was Helloween ausmacht. Druckvolles und rasantes Drum- und Riffing, markante Leads, die für eine gehörige Portion Melodie sorgen, einen präsenten aber nicht zu dominanten Bass und nicht zuletzt ein Andi Deris am Mikrofon in Hochform, welcher mir persönlich noch besser gefällt als auf "7 Sinners". Stücke wie der Opener "Nabataea", welcher durch Variabilität besticht und zu den stärksten Stücken der letzten Jahre avancieren dürfte, die treibenden und mit rasendem Refrain daherkommenden "World Of War" und "Years", dem mit allen Helloween Trademarks aufwartenden Rocker "Waiting For The Thunder" oder dem mit leichtem Maiden Touch versehendem Titelstück "Straight Out Of Hell", die Jungs treffen immer ins schwarze Herz der Fangemeinde. Eine Ballade wie "Hold Me In Your Arms" darf auf einer Helloween Scheibe natürlich auch nicht fehlen. Eine einfach wunderschön unter die Haut gehende, mit Streichern unterlegte Nummer, welche von Andi regelrecht zelebriert wird. Großartig! Das kurze stampfende Percussion Stück "Wanna Be God", welches mit leichtem Live Feeling unterlegt ist, wird sich sicher richtig gut auf den Gigs machen. Ich höre die Fans jetzt schon durch die Halle rufen "I wanna be god". Ebenso ins Live Set gehört für mich das variable "Asshole". Schon allein der Titel schreit geradezu danach von der Masse mit-gegrölt zu werden. Das Album ist noch eine Ecke Abwechslungsreicher ausgefallen als der Vorgänger, ist etwas weniger dunkel gehalten als dieser und wird durch die druckvolle Produktion ausgezeichnet in Szene gesetzt. Ausfälle? Fehlanzeige! Zu den beiden Bonus Stücken der ltd. Edition kann ich nichts sagen, da mir diese nicht vorliegen.

Fazit: Helloween schließen mit "Straight Out Of Hell" nahtlos an die erfolgreichen Vorgänger Alben an und legen sogar noch eine Schaufel oben drauf. Schon jetzt ein Anwärter auf das Album des Jahres in diesem Genre!

Punkte: 9.5 / 10


Helloween: Straight Out of Hell

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Tracklist:

  1. Nabataea
  2. World Of War
  3. Live Now!
  4. Far From The Stars
  5. Burning Sun
  6. Waiting For The Thunder
  7. Hold Me In Your Arms
  8. Wanna Be God
  9. Straight Out Of Hell
  10. Asshole
  11. Years
  12. Make Fire Catch The Fly
  13. Church Breaks Down

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