Stamina (2012) - ein Review von noiseagain

After Oblivion: Stamina - Cover
1
Review
2
Ratings
8.00
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Thrash Metal, Death Metal


31.05.2013 22:51

Diese junge Truppe aus Bosnien spielt technisch extrem versierten, schnellen und aggressiven Metal, der die Leute, die auf die Glocke wollen, genauso bedient wie die Verköstiger komplexer Rhythmusfiguren. Welche Bands fallen einem bei dieser Beschreibung denn so ein? Gern werden sie mit DEATH verglichen. Und ja, ch finde, AFTER OBLIVION klingen schon auch nach DEATH, aber meine ersten Assoziationen sind hier eher VEKTOR, alte THE HAUNTED oder die tollen Norweger TANTARA. Aber AFTER OBLIVION sind kein DEATH-Klon und so genial und so melodisch wie diese sind sie auch (noch) nicht. Die Bosnier konzentrieren sich eher aufs Riffing und "Stamina" ist echt ein Sammelsurium an großartigen existierenden und bislang noch nicht existierenden Thrash-Riffs, super untermalt durch einen hohen, keifenden Gesang und eingebettet in jede Menge kniffeliger Breaks. Ja, das macht Spaß und live werde ich da mächtige Nackenschmerzen bekommen, falls ich sie mal sehen sollte. Was eine Note im Top-Bereich verhindert, ist die zumindest scheinbar große Ähnlichkeit der einzelnen Songs. Dazu kommt, dass den Bosniern die ganz große Melodie, das alles zermalmende Riff oder das Ehrfurcht gebietende Break (noch) abgeht im Vergleich zu DEATH oder VEKTOR. Dennoch müssen natürlich alle, die oben genannte Bands gut finden, diese Platte kaufen!

Punkte: 8 / 10


After Oblivion: Stamina

Audio CD

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Tracklist:

  1. Deliverance
  2. For The Rebels
  3. Vultures
  4. Breeding Perdition
  5. The Carnal Form
  6. Septic Mind
  7. Ascent Of Misery
  8. Stamina
  9. Hatred Profound
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