Dark Roots Of Earth (2012) - ein Review von sam

Testament: Dark Roots Of Earth - Cover
3
Reviews
38
Ratings
8.39
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Thrash Metal


sam Avatar
10.09.2012 13:51

Belanglos, nutzlos, substanzlos, eierlos.... wem fällt noch mehr mit der Endung "los" ein um dieses Album zu beschreiben?
Ich mein, bitte, womit soll ich mich noch malträtieren in meinem Anfall von Masochismus? Thrash? Das? Sicher nicht!

Die Mädels von TESTAMENT scheinen zusammen mit denen von KREATOR die falschen Drogen genommen zu haben.
Und davon zuviel. Viel zuviel. Neulich hörte ich von ´nem ganz neuen Designer-Scheiß. Das ist mal was was unsereiner ganz sicher nicht probieren wird. Am Ende fahr ich auch noch auf die Gülle hier ab. Sollte mir das jemals gefallen hoffe ich daß sich jemand meiner erbarmt und mich erschießt. Was hier teilweise abgeliefert wird hätte einesteils gut auf nutellica´s "Load" gepaßt, andernteils einer Hairspray-Band aus den 80ern vielleicht ganz gut zur Frisur gestanden aber TESTAMENT....
ein Witz über den ich leider nicht lachen kann.

Bei Vorankündigung der Platte freute ich mich wie ein Kind daß Herr Hoglan dabei ist. Die Freude wurde gründlich kaputgemacht. Was der Mann hier abliefert ist die Definition von 08/15. Lobend erwähnen kann ich einzig die Gitarrenarbeit. Die sticht irgendwie - manchmal - raus aus diesem schlecht verdaulichen Einheitsbrei. Der Gesang war auch schonmal besser. Teilweise, ganz selten, erinnert er an alte Glanztaten. Meist ist er aber eher ziemlich unmotiviert. Wobei ich nicht sagen kann ob das schlimmer ist oder die Stellen wo er auf ´ne x-beliebige -core Platte passen würde oder gar die die am ehesten Pop-Geweine sind.

Der beste Song der Platte ist das "Powerslave" Cover. Dass es sich um jenes handelt wurde mir aber erst nach etwa 4:30 des ersten Durchlaufs klar; als sich die rosa Wolke in meinem Hirn die die Platte verursachte kurzzeitig lichtete.

Daß das Album fragwürdig ist war mir schon klar als ich das völlig überladene Jägermeister-Cover zum ersten Mal sah. Blindkauf damit ausgeschlossen. Dann zwei Songs gehört und 10 Eimer vollgekotzt. Nach 3maligem "Genuß" des kompletten Albums - tut mir leid, mehr geht auch hier einfach nicht ohne bleibende Schäden zurückzubehalten - hab ich mir jetzt meine endgültige Meinung zu diesem Machwerk gebildet. Es ist scheiße. Punkt. Fertig. Aus. Ich habe gesprochen.
Mehr hab ich dazu nicht zu sagen.

Punkte: 2.5 / 10


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Tracklist:

  1. Rise Up
  2. Native Blood
  3. Dark Roots Of Earth
  4. True American Hate
  5. A Day In The Death
  6. Cold Embrace
  7. Man Kills Mankind
  8. Throne Of Thorns
  9. Last Stand For Independence

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