Heretic Commando - Rise Of The New Antikrist (2012) - ein Review von Metal Steam

Hypnos: Heretic Commando - Rise Of The New Antikrist - Cover
1
Review
1
Rating
10.00
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Death Metal


Metal Steam Avatar
23.06.2012 14:30

Bisher konnte noch kein Album von 'Hypnos' (oder auch 'Hypnös') den Weg in meine gute CD-
Sammlung finden. Dabei fand ich den Sound von Bands wie 'Krabathor' schon immer sehr gut.
Lange ist es allerdings her, das ich etwas von 'Hypnos' gehört habe. Wieder mal durch Zufall
hörte ich 2010 die MCD 'Halfway to Hell', und ganz ehrlich, selten habe ich so schlechte Songs
gehört wie da.

Damit war das Thema 'Hypnos' eigentlich erledigt, die Info auf ein kommendes Album wurde von
mir erstmal in die Schublade gelegt. Jetzt zwei Jahre später krieg ich pünklich die Veröffentlichung
von 'Heretic Commando' mit. Und ich frage mich jetzt, wie kann diese Band ihr bestes Album mal
so locker raushauen!

Das fängt schon mit dem ersten Song 'Nailed To The Golden Throne' an. Ein oldschool Death-
Metal Brett, der wie ein Panzer über den Acker pflügt. Vorallem die Gitarren-Soli's und rauen
Growles sind so herrlich, das es die helle Freude ist. Dies wird auch im weiteren Verlauf so bei-
behalten, wobei jeder Song schon beim ersten hören im Kopf hängen bleibt. Das ganze erinnert
natürlich an alte 'Morbid Angel', wobei 'Hypnos' doch etwas mehr Speed hat. Auch die Drums
sind richtig genial geworden, was auf den Song 'Burning Again' besonders auffällt. Dieser Song
kommt mit einem Nackenbrecher-Riff ums Eck, wie ich es von 'Hypnos' noch nicht gehört habe.

Die neue Bandhymne ist allerdings jetzt schon mit Sicherheit 'In Love With Death'. Einen so
brettharten Midtempo-Song hat man wohl selten gehört. Das kurze Intro und die Vocals sind
hier besonders zu nennen. Und diese Drums, einfach nur der Hammer!

'Heretic Commando' ist eine der besten Death-Metal Platten einer osteuropäschen Band geworden.

Endlich hat man auch ein Cover am Start, was ich sehr passend finde. Eine Sache muss aber auch
erwähnt werden. Was sollen diese Instrumental-Songs auf dem Album. Zieht man diese ab, bleiben
noch 31 Minuten Gebolze übrig. Nach solanger Zeit etwas wenig.

Die Produktion ist übrigens passend zum Bandsound nicht glattgebügelt worden, sondern hat noch
diesen rauen, ungehobelten Charakter. Für mich ist dies die richtige Entscheidung gewesen.

Da ich endlich eine geniale 'Hypnos' in meine Sammlung adden darf, bleibt nur eine Wertung:

10 Punkte!

Euer
M.S.

Punkte: 10 / 10


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