The Art Of The Knife (2012) - ein Review von iwill zähnchen

Slaughtered Existence: Art Of The Knife, The - Cover
1
Review
1
Rating
7.50
∅-Bewertung
Typ: Single/EP
Genre(s): Metal


iwill zähnchen Avatar
06.06.2012 11:12

Die Band aus Leipzig (?) rumpelt sich sehr gekonnt durch die 6 Songs ihres Debüt und erinnert mich ein wenig an Cannibal Corpse, hauptsächlich aber an frühe Sodom und die ersten Kreatoralben. Das Tempo wird also überwiegend hoch gehalten, ohne jedoch (mit ganz kurzen Abstechern ins Midtempo) den nötigen Groove vermissen zu lassen. Bestes Beispiel dafür ist FLAMETHROWER. (Voll Speed, aber effektive Breaks) DAMNED TO DIE, TIME TO KILL und GOD OF WAR rumpeln genauso gekonnt durchs Ohr, bleiben aber durch kleine Tempowechsel nach zwei bis drei Durchläufen locker im Ohr hängen, was man nicht von jeder Undergroundband behaupten kann. Mit THERE IS NO VICTORY und THE ART OF THE KNIFE steigert man sich kompositorisch nochmals, da die langsameren Passagen länger zelebriert werden. Gerade erstgenannter der beiden letzten Songs hat einen leicht epischen Unterton, was man von einer jungen Newcomerband aus dem Thrash Metal Bereich und der etwas dumpfen Produktion(die perfekt zu den ersten 4 Songs passt!) überhaupt nicht erwartet! Der letzte Song ist sogar progressiv geraten, ohne das man den Bezug zu den vorangegangenen Songs verliert oder er einen den Schlag aus dem Nacken nimmt! Ich weiß es zwar nicht, aber ich vermute mal, das THERE IS NO VICTORY und THE ART OF THE KNIFE zuletzt geschrieben wurden, da sie für eine junge Band doch schon sehr reif klingen.

Fazit: Fettes Booklet, angemessene Produktion, 4 gute und 2 sehr gute Songs einer jungen Band und somit eine Empfehlung für Freunde der leichten Muse ala frühe Sodom und eben der ersten Kreatoralben und die vorsichtige Hoffnung auf eine weitere Steigerung auf dem Zweitwerk.

Punkte: 7.5 / 10


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