Legions Of Perdition (2003) - ein Review von Bollwerk

Perdition: Legions Of Perdition - Cover
1
Review
1
Rating
9.00
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Black Metal


Bollwerk Avatar
18.03.2012 20:17

Die deutsche Band "Perdition" kommt mit einem aggressivem Black Metal daher, bei dem die Priorität eindeutig auf der musikalischen Boshaftigkeit liegt, auch wenn man sich zu einigen ruhigeren Zwischenspielen hinreißen ließ. Dementsprechend geht es hier fast nonstop recht heftig zur Sache - das Schlagzeug knüppelt größtenteils im hohen Geschwindigkeitsbereich, die Gitarren sind mehr auf harte Rhythmik denn auf Melodie ausgelegt und der Sänger schreit sich blutige Stimmbandfetzen aus dem Hals. Zwar legt man zuweilen auch mit etwas gedrosselterem Tempo los, jedoch wird auch hier Wert darauf gelegt, dem Hörer die Aggression mit voller Wucht und Härte in Gesicht zu donnern. Dies gelingt den Mannen auch recht gut, dementsprechend transportiert ihr Material auch wirklich einiges an ungezügelter Wut und dank einiger Breaks und Tempowechsel rauscht das Album auch nicht variationslos an einem vorbei. "Legions Of Perdition" ist vielleicht für Leute interessant die mit Dark Funeral, Maniac Butcher oder Sacrilegium sympathisieren.

Das beste Lied:
Das wahnsinnig Outro "Execution of morbid a Soul" wird im langsamen Tempo gespielt aber steigert sich von Minute zu Minute um am Ende mit der Stimme des Drummers "Lord Inferus" aus zu klingen.
Großartiger Underground Black Metal!!!

Punkte: 9 / 10


Sophicide: Perdition of the Sublime

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Tracklist:

  1. The art of Atrocity
  2. Within darkness
  3. Perdition of the sublime
  4. Of lust and vengeance
  5. Execration
  6. Blood for honour
  7. Freedom of mind
  8. Folie á deux
  9. Lafayettes deception
  10. Dawn of a new age
  11. The essence of warfare
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