Enter The World Beyond The Fence (2011) - ein Review von talrand

Johray On The Fence: Enter The World Beyond The Fence - Cover
1
Review
1
Rating
10.00
∅-Bewertung
Typ: Single/EP
Genre(s): Rock Progressive Rock, Alternative Rock, Melodic Rock


02.02.2012 12:26

And finally here it is:
Das erste Album /EP der Duisburger Alternativrocker Johray on the Fence

Enter the world beyond the fence

Ja, schaut doch mal über den Zaun!:

Und das vorab: Es handelt sich hierbei nicht um eine “Hobby-Produktion”, sondern um absolut zeitgemäß aufgenommene HIFI Musik; im professionellen Tonstudio abgemischt und in London von Glen Nicholls (Funk Vault Studios) gemastert. Der Sound ist also amtlich, und nicht nur der Sound.....

Und wie die Jungs abgehen!:
Es beginnt mit einer neuen musikalischen Version des bei youtube erschienenen Stücks und Animationsvideos von "The Story of Maximilian Clyde", official video:
schnell, hart und präzise gespielt mit schönen gesanglichen Bridges und Chorussen. 3 ½ Minuten Vollpower,
Rock at its aller-best, ohne nervige selbstbedudelnde Virtuosen-Soli (obwohl sie es ja durchaus draufhaben, aber davon später…). Gnadenlose Drums, fetzende Gitarren, treibender Bass…wow, wirklich große Klasse. Und das über Max Clyde, einen gnadenlosen Mörder, der nie genug vom Blut bekommen kann....

Das nächste Stück beginnt ruhiger, mit einem durchaus wiedererkennungswerten Gitarrenriff in nahezuer Shadows-Manier: "Knights for the Rights". Ein sensationell abgrundtief-brummiger Bass setzt ein und ab geht’s wieder, die Snare knallt, die Gitarrenarbeit subtil und präzise. Ein schöner Song mit Hitcharakter. Und mit Schlußsoli!! Der Sänger gefällt mit richtig schönen Chorussen und Lines.

Die nächsten beiden Stücke sind experimenteller, aber super rockig und fetzig treibend. Das kürzere "Olympia", schrille Intro und harmonisch fetzende Gitarrenarbeit, dazu durchaus sehr harmonische Gesangsparts und das längere "Saviour" zeugen vom Können und Einfallsreichtum der Band. Besonders Saviour hat absoluten Ohrwurmcharakter. Geile Drums und vollgeiler Superbass der Spitzenklasse; eine heftig treibende Rhythmuslinie peitscht dich vorwärts, dazu sehr hörenswerte Gesangslines…

Aber das fünfte und letzte Stück ist der Oberhammer: "Good for Nothing" ist alles andere als ein Taugenix….Das entwickelt sich erst zart und dann als ein tierischer Rock-Kracher mit absolut genialem Chorus und kleinen aber guten Shouts, und da ist ja auch noch ein Gitarrensolo……hope you hear my yell.

Kaufen Leute, los macht's, geht zu den Konzerten oder geht auf: Johray.de

Talrand, bekennender Johray Fan

Punkte: 10 / 10


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