Samsara (2011) - ein Review von Metal Steam

To/Die/For: Samsara - Cover
1
Review
4
Ratings
7.75
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Gothic Metal
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Metal Steam Avatar
19.12.2011 21:42

Endlich ist es soweit. TO/DIE/FOR aus Finland (spielen Gothic Rock) bringen ein neues Album raus. Nach langem Warten (über 5 Jahre) und Bangen (Auflösungsgerüchte) kommt ihr sechstes Album. Da man keinen Plattenvertrag hat (wie taub ist die Musikindustrie?) kommt es nun in Eigenregie. Ob sich das warten gelohnt und sich nach dieser langen Zeit was geändert hat, werden wir jetzt hören.

#1
Der Opener 'Kissing the Flames' zeigt eins sofort: Typischer T/D/F-Song, wie wir sie kennen. Alle Trademarks dabei, wobei dieser Songs mehr Basher als Gefühlsnummer ist. Sehr guter Song!

#2
Danach kommt 'Damned Rapture'. Hier kommen die ersten Neuerungen, mehr Samples als man gewohnt ist, um danach richtig laut und melancholisch zu werden, grandioser Song, zumal hier leichter Arabian-Touch zu vernehmen ist. Bestimmt der Geheimtip auf der Platte!

#3
ist 'Cry for Love'. Auch hier alles T/D/F typisch, Gesang wie Melodien, sogar Soli's sind dabei! Alles im grünen Bereich und somit ebenfalls ein sehr guter Song.

#4
Nun 'Death Comes in March'. Ein so ruhiger Song ist mir sogar bei T/D/F neu. Gesang und Gitarre kennzeichnen diesen Songs als reine Ballade aus. Sehr gewöhnungbedürftig, zumal wieder mit Samples gearbeitet wird. Trotzdem gut.

#5
nennt sich 'Folie Á Deux' und ist ein klassischer langsamer melancholischer Song, der sich durch grandiose Backvocals schon beim erstenmal hören festsetzt. Auch die Keyboardparts passen wunderbar hinein. Somit das Highlight auf dieser Platte.

#6
Jetzt 'Hail of Bullets'. Wieder schön T/D/F der etwas schnelleren Sorte. Allerdings wirken die Keyboards hier eine Spur zu kitschig. Daher nur ein guter Song.

#7
nennt sich 'Love's a Sickness'. Melancholisch drohend kommt der Song daher, schwermütig mit vielen kleinen Samples, Keyboardpassagen und vielem mehr, leicht doomiger Einschlag könnte man meinen. Insgesamt leider nur ein guter Song.

#8
'Raving Hearts' kommt ähnlich wie der Opener daher, etwas mehr Tempo im Song wieder mit tollen Soli's. Herrlicher T/D/F Song wie man es von ihnen kennt und somit ein sehr guter Song.

#9
'Oblivion:Vision' fängt sehr ruhig an und ist wieder für T/D/F ungewöhnlich. Der Sänger, ein wenig Gitarrengeschrammel und Keyboards sind zu hören, aber ein Song hört sich anders an. Definitiv überflüssig.

#10
Der letzte Song nennt sich 'Someday Somewhere Somehow' und entschädigt für die vorherige Nullnummer. Etwas langsamer, T/D/F typischer Gothic Rock ist zu vernehmen mit schönen Gitarren und Vocals. Auch ein guter Song.

Somit endet die CD und ich fasse zusammen: Wir haben 4x typische T/D/F Gothic Rock Songs mit guter Wertung. Hinzu kommen 3x sehr gute Songs, die definitiv jedem T/D/F-Hörer gefallen werden. Dann den Geheimfavoriten und das Albumhighlight, die definitiv auf keiner Gothic-Rock Party fehlen dürfen. Und leider auch eine Nullnummer. Aber wir sind hier ja Tonträger-Sammler, also gehören auch noch andere Faktoren bewertet.

Soundtechnisch ist alles beim alten geblieben, bedeutet wieder alles einwandfrei. Spielzeit sowie die Reihenfolge der Songs sind ebenfalls wieder mit sehr gut zu werten. Und warum sammeln wir Tonträger? Auch wegen den Covers, und hier ist T/D/F wieder mal ein echtes Highlight geglückt. Bandlogo passend mit dem schönen in grau gehaltenem Bild passt perfekt zum Album und Genre. Und weil es ein JewelCase ist, gibt es nochmal einen extra Punkt.

Da ist die Nullnummer glatt vergessen und dieses Album darf getrost als weiteres sehr gutes Album neben den anderen eingereiht werden. TO/DIE/FOR sind also wieder zurück!! Deshalb gibt es 9,5 Punkte!!! Euer M.S.

Punkte: 9.5 / 10


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