Mortician (2011) - ein Review von gelal

Mortician: Mortician - Cover
1
Review
4
Ratings
8.38
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Heavy Metal, Power Metal
Werbung


gelal Avatar
19.03.2012 12:25

Sehr viele werden Mortician(nicht die Death Grinder aus USA) sicher nicht kennen, auch wenn es die Österreicher schon seit fast 30 Jahren gibt. Gegründet hat man sich 1983, es aber lediglich auf zwei Demos(Street Warrior `87, Break The Rules `89) und eine EP, Namens „No War“ `87, gebracht.
Wenn ich mir nun ihr erstes selbstbetiteltes Langeisen anhöre sage ich schon mal vorweg, Schade! Denn durch die Untätigkeit der Herren, aus welchen Gründen auch immer, sind uns sicher einige gute Heavy Metal Alben entgangen.
Zu hören gibt es nämlich auf „Mortician“ 8 amtliche Heavy Metal Knaller und 3 Live Tracks, die irgendwo zwischen Motörhead und AC/DC anzusiedeln sind. Meist im Midtempo unterwegs erinnert vor allem der variable Gesang manchmal an die dunkle rotzige Stimme Lemmy´s und in einigen Songs an die heisere von Brian Jones. Sehr schön zu hören im Titeltrack „Mortician“, eine starke, teilweise im Uptempo gehaltene Nummer, die richtig fett daherkommt. Aber denkt nicht dass Daniel nicht auch eigene Akzente setzt. Im Gegenteil seine Stimme deckt, von besagten Ähnlichkeiten abgesehen, so ziemlich alles ab was es im Heavy Metal so gibt. So geht er auch schon mal mit den ganz hohen Screams an die Grenzen und weiß ebenso im den mittleren Tonlagen zu überzeugen. Wenn ich diesen „Totengräber“ auf dem Cover sehe, könnt ich mir gut diese Stimme für ihn vorstellen.
Die Instrumenten Fraktion macht einen ebenso guten Job wie der Fronter und weiß mit straigten Gitarrenläufen und fetten Drumming zu überzeugen. Die feinen Solis werden sehr passend eingefügt, mein liebstes in „Worship Metal“, diese gnadenlos stampfende Nummer geht sicher auch Live richtig gut, denn dazu muss man einfach bangen. Mit „Dead Beauty“ gibt’s eine klassische Heavy Nummer wie sie auf jedem 80er Album hätte stehen können. Nicht ganz so Spektakulär aber mit gefälligen Gitarrenläufen und variablen Gesang. Der/das coole Beginn/Ende(erinnert für den Moment an „Spiel mir das Lied vom Tod“). Zur Belohnung, für das lange Warten auf einen Longplayer, haben die Österreicher noch drei Live Songs vom Keep It True Gig 2010 auf die Scheibe gepackt. Die Qualität ist zwar nicht die Beste, bringt aber doch ein wenig Live Atmosphäre in die gute Stube.

Fazit: Mortician haben sicher gut dran getan; endlich ein komplettes Album einzuspielen. Klassicher Heavy Metal mit modernem, nicht zu sauber produzierten, Sound. Nicht zuletzt durch den Gesang von Daniel sehr variabel und alles andere als langweilig.
Wer alte Heroen wie Priest, Accept, AC/DC, Motörhead und Co. verehrt und Mucke hören will die von allen etwas hat und dennoch Wiedererkennungswert besitzt, der sollte hier fündig werden.

Punkte: 8 / 10


Werbung

Mortician: Domain of Death

Audio CD

für 21,09 €
Amazon icon Kaufen bei amazon.de - Mehr Angebote

Tracklist:

  1. Brood Of Evil
  2. Maimed And Multilated
  3. Bonecrusher
  4. The Hatched Murders
  5. Extinction Of Mankind
  6. Domain Of Death
  7. Cannibalized
  8. Pulsating Protoplasma
  9. Martin (The Vampire)
  10. Telepathic Terror
  11. Mutilation Of The Human Race
  12. Wasteland Of Death
  13. Dr, Gore
  14. Extra Uterine Pregnancy
  15. Tenebrae
  16. Devastation
  17. Necronomicon Exmortis

Weitere Angebote:

Mortician: Shout For Heavy Metal
Audio CD

für 20,04 € 0,01 € (Du sparst 0% = 20,03 €!)
Amazon icon Kaufen bei amazon.de - Mehr Angebote


Weitere Angebote:


Login
×