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United In Death (2011) - ein Review von Mosa93

Profanal: United In Death - Cover
1
Review
1
Rating
7.00
∅-Bewertung
Typ: Single/EP
Genre(s): Metal Death Metal


29.09.2011 14:50

--> http://www.rottinghill.at/infusions/review_panel/review.php?&reviewid=551

Nach dem Review zum Debütalbum von "Obscure Infinity" habe ich diese Split von "Profanal" und eben "Obscure Infinity" erhalten. Erscheinen ist sie im Jahre 2011 via Dark Descent Records.

Den Anfang machen die Italiener "Profanal" mit dem Stück "Torment Of Saturn". Für die Band ist es, nach zwei Demos von 2007 und 2009, bereits die zweite Split-Veröffentlichung in diesem Jahr. Musikalisch geht man hier recht "schwedisch" und zu 100% Underground zur Sache. Tiefe, sägende Gitarren, ein rumpelndes Schlagzeug und tiefes, räudiges Grunzen. Dass die Band damit auf Albumlänge überzeugen kann, wage ich zwar zu bezweifeln, aber diesen einen Song kann man sich auf jeden Fall anhören, auch wenn dieser zu keiner Sekunde nur ansatzweise etwas wie Innovation zeigt, wobei das aber ganz deutlich nicht das Ziel dieser Gruppierung ist.

Ich vergebe hier aus Objektivitätsgründen sechs von zehn Punkten. Der Song, und dadurch auch die Band, ist aber dennoch zu empfehlen.

Danach kommen die Deutschen von "Obscure Infinity" mit ihrem Song "Sign Of The Nightsky", auf welchen ich, nach ihrem grandiosen Debüt schon sehr gespannt war, an die Reihe. Wie auch auf dem genannten Album bekommt man hier rumpeligen Todesblei der amerikanischen Richtung präsentiert, welcher genauso gut zu gefallen weiß wie eben auf "Dawn Of Winter". Vor allem das Solo in dem Song ist wirklich saustark. Mir bleibt nur zu hoffen, dass die Band genauso weitermacht, da ich in ihr großes Potential sehe.

Ich vergebe hier acht von zehn Punkten, für einen weiteren großartigen Song dieser Band.

Unterm Strich ergibt das dann eine durchschnittliche Bewertung von sieben Punkten.

Nach guten zehn Minuten nimmt der Spaß jedoch ein jähes Ende. Eine Entschuldigung dafür ist nur, dass die Split als 7"-Vinyl erscheinen wird und diese somit immerhin gut gefüllt wird. Anhänger von Underground und Old School Death Metal sollten unbedingt reinhören, da man hier zwei Perlen der aktuellen "back to the roots of Death Metal"-Bewegung zu hören bekommt.

Punkte: 7 / 10


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