A Dog Is For Christmas (2011) - ein Review von Bere

Chris Olley: Dog Is For Christmas, A - Cover
1
Review
1
Rating
9.50
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rock Alternative Rock, Psychedelic Rock, Industrial Rock


Bere Avatar
19.06.2011 01:34

Und da ist es endlich - das Album auf das seine Fans lange gewartet haben. Und warum? Weil wir es hier wieder mit rockigen Tönen zu tun haben. Die Instrumentierung ist zum größten Teil wieder wie zu alten Six.by Seven-Zeiten. Es sind hier noch zwei gradiose Akustik-Tracks vorhanden. Mein persönliches Highlight davon "I will let you".

"Terrify my soul" klingt wie Chris Olley's Hommage an Trent Reznor. Nicht von ungefähr, denn er ist bekennender Fan der NIN. Auch das im Refrain donnernde Gitarrenriff von "Goodbye" passt in diese Schublade.

"Beg", "Cold Light of the Sunlight" und der Instrumentaltrack "Where are you..." (der wie ein Zwischenspiel wirkt) strotzen von Elektronik. Mit seinem Soloprojekt Twelve hat Olley ja schon genug Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt.

0,5 Punkte Abzug gibt es für "Basement Song" und "Phenobarbiedoll". Letzeres ist gedacht als Mercury Rev mit Eric Clapton Gitarrenspiel im Refrain. O.K. es klingt auch so, aber ich habe immer noch ein Problem mit Mercury Rev. Die Störgeräusche die diesem Song wohl die besondere Note geben sollen, stören mich unsäglich.

"Don't let the sun..." ist ein böser Radioohrwurm. Eigentlich ist es ein total simpel konstruierter Song, aber mit sehr großer Wirkung.

Fazit:
Chris Olley hat es mal wieder geschafft sich (im positiven Sinne) weiterzuentwickeln. Wäre nur zu wünschen, dass mal genug Platten verkauft werden, dass er vielleicht mal wieder eine "offizielle Platte" in größerer Auflage herstellen könnte.

Wie auch immer... Ein tolles Album, welches mittlerweile leider nur noch als Download erhältlich ist. Es ist jedes Pfund wert.

Danke Chris, weiter so ;).

Punkte: 9.5 / 10


Login
×