The Original Sin (2011) - ein Review von Mosa93

Iron Lamb: Original Sin, The - Cover
1
Review
5
Ratings
8.50
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Heavy Metal


18.08.2011 11:11

--> http://www.rottinghill.at/infusions/review_panel/review.php?&reviewid=607

AAnfang 2009 haben sich die Schweden Johan Wallin (u.a. "General Surgery"), Thomas Daun (u.a. "Dismember"), Daniel Ekeroth (Ex-"Dellamorte"), Grga Lindström (u.a. Ex-"Repugnant") und Thomas Backelin (u.a. "Lord Belial") zu "Iron Lamb" zusammengetan, um mehr Abwechslung in ihre musikalische Laufbahn zu bringen, und möglichst dreckig klingenden Rock zu spielen. Das Debütalbum "The Original Sin" wurde nun via Pulverised Records veröffentlicht.

Schnell, dreckig und hart. So klingen die Songs der Band. Dazu klingt das Ganze stark beeinflusst vom (Hardcore) Punk der 80er Jahre. Dass hinter der Band Musiker der schwedischen Todesblei-Szene stecken, würde man wohl eher nicht vermuten. Als Einflüsse werden "Motörhead", die "Ramones" und Mr. "GG Allin" genannt, was wie die Faust aufs Auge passt!

Viel Abwechslung oder gar Innovation darf man hier natürlich nicht erwarten, auch wenn die Songs in Sachen Tempo und Rhythmus gut variieren, aber die Songs machen einfach eine Menge Spaß und sollten auch live sehr gut funktionieren. Ob man das Konzept auf kommenden Alben genauso fortführen kann, wird sich hoffentlich herausstellen, wobei ich glaube, dass man sich früher oder später wiederholen wird. So ist es gut, dass das Album nur etwas über eine halbe Stunde geht und dadurch ein sehr kurzweiliges Stück Musik darstellt.

Ein Pluspunkt ist auch, dass die Stücke trotz ihrer kompromisslosen Härte und rohen Dreckigkeit auch einige feine Hooklines besitzen und sich so recht schnell in den Gehörgängen einnisten. Als Paradebeispiele sind hier die Stücke "I Don't Wanna Be Like You" (die "Ramones" lassen grüßen) und "Dubious Preacher" nennenswert.

Abgerundet wird das Ganze noch durch das gelungene "Motörhead"-Cover des Songs "Poison" von deren Klassiker "Bomber", welches einerseits perfekt zum Rest des Albums passt, andererseits aber auch gut in den Stil der Truppe eingebracht und nicht einfach 1:1 abgekupfert wurde.

Damit haben "Iron Lamb" einen soliden, etwas kurzen, aber dafür kurzweiligen Einstand abgeliefert, welcher zwar seine Macken hat, aber durchaus eine Menge Spaß mit sich bringt.

Punkte: 7 / 10


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