Post Mortem (2011) - ein Review von Monolith

Rako: Post Mortem - Cover
1
Review
2
Ratings
5.75
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rap/Hip Hop


Monolith Avatar
28.01.2016 22:05

Armer Kollege. Weiterhin tritt er Slam Metalbands auf den Leim und trotz der alles vorwarnenden Albencover scheint er so gutmütig zu sein und gibt den Alben eine Chance.

Dann will ich heute mal mit ihm leiden, allerdings nicht mit Metal, sondern Horrorrap. Seit Rako bei Hirntot Records ist, versucht er es seinem Labelboss und den anderen "Hirntot Veteranen" gleichzutun und hat mit "Post Mortem" daher ein Album veröffentlicht, (natürlich auf nur eine Hand voll Exemplare limitiert) auf dem er überwiegend statt seinem üblichen Straßenrap eben Mord, Totschlag und allerlei anderes groteske Zeug zelebriert.

Die Beats sind schonmal auf Hirntot 2005 - 07 Niveau. Leider schafft er es aber nicht, die Atmosphäre zu schaffen, wie Blokkmonsta, Uzi und Schwartz es ihrerzeit einst kreierten. Denn dafür hat Rako weder den Flow noch die Stimme und zudem sind seine Texte weiterhin zu sehr darauf bedacht, halbwegs "vernünftig" zu klingen, sprich: er agiert weiterhin wie ein Rapper und durch seine erzwungenen mehrsilbigen Reime schafft er es einfach nicht so morbide zu klingen, wie er es eigentlich vorhatte.

So bleibt "Post Mortem" ein Album, das ein netter Versuch war, aber mehr auch nicht. Wie es aussieht ist Rako wirklich der einzige Rapper bei Hirntot Records, dem der Straßenrap mehr zusagt als das eigentliche Horrorgenre.

Punkte: 3 / 10


Login
×