Empty Hand (2011) - ein Review von Sharyn

Rise And Shine: Empty Hand - Cover
2
Reviews
3
Ratings
7.83
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Heavy Metal, Doom Metal


Sharyn Avatar
06.11.2011 18:52

Fernab jeglicher Retro-Trends haben sich die fünf Schweden von RISE AND SHINE bereits in den frühen 90ern ihren Weg geebnet und präsentieren auf ihrem mittlerweile vierten Album "Empty Hands" eine ganz eigene Mischung aus 70er Psychedelic, Heavy Rock und Doom.
Die spezielle Komponente, die das Quartett von vergleichbaren Formationen abhebt ist dabei kaum zu überhören: Sängerin Josabeth Leidi.
Ihre einzigartige Stimme - irgendwo zwischen Janis Joplin und Marienne Faithfull - versprüht mit jeder Menge Pathos ein Gefühl von Wehmut, lässt aber genug Platz für Höhen und Tiefen.
Die Instrumente treten zugunsten des Gesangs eher in den Hintergrund, wirken aber dennoch immer noch präsent. Hier und da ein Gitarrensolo, groovender Bass und ein ungezähmtes Schlagzeug bieten die perfekte Begleitung für die Sirene.

Über die Länge der 10 Songs kann gerade das allerdings auch ein wenig anstrengen, wenngleich Songstrukturen ausgeglichen sind. Eine dreiviertel Stunde ist eben durchaus lang.

Fazit: Fans von Janis Joplin, Jefferson Airplane aber auch Serpentcult (in dem Fall mit der früheren Sängerin Michelle Nocon) werden ihre größte Freude an RISE AND SHINE haben.
"Empty Hands" kaufen, damit die Hände nicht länger leer sind.

Auch zu lesen unter: http://psychorizon.wordpress.com/2011/08/18/review-rise-and-shine/

Punkte: 7.5 / 10


Rise and Shine: Empty Hand

Audio CD

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Tracklist:

  1. Empty Hand
  2. Empty Words
  3. In The Arms Of Death
  4. I Don't Belong
  5. Someone Else's Share
  6. King Cliff
  7. Harmony And Noise
  8. Dirty Tricks
  9. Another Troubled Mind
  10. Too Much, Too Fast, Too Loud
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