Juggernaut Baptism Under Fire (1986) - ein Review von Philomena

Juggernaut: Baptism Under Fire - Cover
1
Review
3
Ratings
8.50
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal Speed Metal, Thrash Metal, Progressive Metal
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Philomena Avatar
13.04.2015 23:41

Wow! Das ist ein absolutes Juwel. Gnadenloser Metal mit extrem vielen Breaks, einem kompromisslosen Sänger und kurzen großartigen Songs.
Diese Texaner sind leider nur eine Fußnote in der Geschichte des Heavy Metal. Leider zu unrecht. "Baptism under fire" ist sicher für den Metal-Mainstream nur schwer goutierbar, aber originell und fies - wie das Cover.
Der Gitarrist erreichte die Band erst ein paar Tagen vor den Aufnahmen - egal, da hat man einfach den Bassisten in den Vordergrund gemischt. Bobby Jarzombek, der später u. a. bei RIOT auftauchte, trommelt gewohnt gut und kraftvoll. Weiterer Pluspunkt ist Schreihals Harlan Glenn, der sich erfolgreich alle Mühe gibt, keine Kuschelstimmung aufkommen zu laasen.
Anspieltipps (viele!): Der gnadenlose Opener "Impaler", der schon gleich deutlich macht, wohin die Reise geht und die (sensible Zuhörer-) Spreu vom harten Metal-Winterweizen trennt. Der Ohrwurm "All hallow's eve" (laut Harlan Glenn nie live gespielt, da viel zu kommerziell), das heftige "Burn tonight" und schließlich die fiese Selbstjustiz-Hymne "Hang 'em high", bevor die Country-Verarsche "Honey bun" den Metal-Hörer rauskatapultiert. Auf der CD gibt es noch einmal einen Haufen voller Demo-Versionen.
Es gibt eine zweite Veröffentlichung - leider ohne Harlan Glenn.
Originell, fies und gut: JUGGERNAUT! Baptizm under fire!

Punkte: 9.5 / 10


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