Building The Towers (2010) - ein Review von Dj Thrasher

Halcyon Way: Building The Towers - Cover
1
Review
4
Ratings
7.50
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Power Metal, Thrash Metal, Progressive Metal


04.09.2013 22:55

Auf kein anderes Album war ich so gespannt wie auf den 2. Longplayer "Building The Towers" von HALCYON WAY aus Atlanta, Georgia (USA). Denn für mich war das veröffentlichte progressive Debüt Metal Album "A Manifesto For Domination" das absolute Highlight im Jahre 2008!!! Doch leider musste ich 2009 erfahren, dass einer der besten Sänger (Sean Schields) im Metal - Zirkus das Mikro bei HALCYON WAY aus den Händen gelegt hatte. Jeder von uns Fans weiss es, dass der Sound einer Band oft steht oder fällt mit dem Posten hinterm Mikro. Aber meine Sorge um die Zukunft der sehr sympathischen Jungs war im Nachhinein umsonst. Denn mit Steve Braun haben sie mehr als einen Ersatz für den Posten hinter dem Mikro gefunden, der durch seine Variabilität in der Stimme zu den neuen Songs sehr gut passt. Im allgemeinen und ein bischen auf Kosten der Progressivität ist der Sound auf "Building The Towers" ein Zacken härter geworden. Was man gleich beim Opener "Rise To Revise" um die Ohren gehauen bekommt. Nein, ich nenne das nicht Anbiederung an irgendwelche Trends, sondern eine ganz klare Weiterentwicklung des eigenen und unverwechselbaren Band eignen Stils. Denn auch "Building The Towers" ist sehr vielschichtig und erschließt sich nicht nach einmaligen Hören! Von HALCYON WAY ist es nach wie vor ein sehr sehr großes Plus........die Variabilität auf dem kompletten Album. Da reihen sich knallharte Songs an Songs in denen man das Mitsingen einfach nicht lassen kann. Mal geht es sehr flott zu, dann wird die ruhige Ecke ausgepackt. Ein Song sei in diesem Zusammenhang genannt: " Death Of A Dream". Im weiteren Verlauf von "Building The Towers" kommt dann eine Stimme zu der von Steve Braun dazu, die jeder Metal Fan kennt bzw. kennen müsste (Wer kennt nicht den weiblichen Part auf den Über-Longplayer "Operation: mindcrime“ von QUEENSRYCHE?) Genau: Pamela Moore hat mal wieder mitgeholfen ein Metal Album mit ihrer göttlichen Stimme zu veredeln. War schon klar, das Pamela einen fantastischen Job gemacht hat und z.B. dem ruhigeren Song "Mouth Without A Head" seinen besonderes Flair gibt. Ansonsten regiert auf "Building The Towers" die Power des Gitarrenduos Jon Bodan und Zane, mit herrlichen Leads oder aber einem Riffing, das sich einen gnadenlos in die Gehirngänge fräst. Aber auch die Rhythmusfraktion Ernie Topran (Drums) und Kris Maltenieks (Bass) kennt kein Erbarmen und lässt keinen Stein auf dem anderen. Für mich ist "Building The Towers" wieder ein erstklassiges Album geworden , mit einem Monster Sound, der wieder von Lasse Lammert & Jon Bodan gebastelt wurde, dass ich jedem Metal Fan nur empfehlen kann. Egal, ob Ihr Fans von den alten QUEENSRYCHE, den neuen FATES WARNING oder CAGE seit. Versteht mich nicht falsch, mit den 3 genannten Bands versuche ich euch nur die Richtung etwas vorzugeben, damit ihr einigermaßen wisst, um was es geht bei HALCYON WAY...............Aber der Sound von den Jungs aus Atlanta ist viel zu Eigenständig um sie in irgendeine Schublade zu stecken. Gebt den Jungs von HALCYON WAY und ihren Alben einfach eine Chance und ich bin mir sehr sicher, dass ihr weltweiten Metal Fans eine neue Band für Euch entdeckt.

Punkte: 9 / 10


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