Eschaton An Instrument Of Darkness (2010) - ein Review von walzenstein

Eschaton: Instrument Of Darkness, An - Cover
1
Review
2
Ratings
8.25
∅-Bew.
Typ: Single/EP
Genre(s): Metal Black Metal


walzenstein Avatar
05.04.2018 10:08

Zugegebenermaßen ist “An Instrument Of Darkness” meine erste Begegnung mit den Österreichern von ESCHATON. Kollege Ehrhart hat das Debüt-Album “GodMade”, das bereits 2003 erschienen ist, las durchschnittlich empfunden, also bin ich entspannt an diese EP mit nur zwei Songs rangegangen. Kann ja so schlimm nicht sein, denn die Ösis werden sich in den sieben Jahren ja hoffentlich weiterentwickelt haben.

Und das haben sie offensichtlich.
Los geht es gleich mit dem Titeltrack und mordsmäßiger Geschwindigkeit. Der Sänger keift schön böse und die Gitarrenfraktion sorgt für einen leicht progressiven Einschlag. Trotz des hohen Tempos wirkt der Song aber keinesfalls chaotisch, sondern äußerst durchdacht. Wenn ESCHATON dann in ruhigere Fahrwasser eintauchen, kommt die Intensität ihres Schwarzmetalls noch besser zur Geltung. Hier bestimmen Melodie und Kälte die Szene.
Der zweite Track “Isolated Intelligence” ist dann noch abwechslungsreicher als der Titeltrack. Das soll den ersten Song nicht madig machen, keinesfalls, aber hier wird noch mehr Wert auf Tempowechsel gelegt. Geknüppel paart sich mit schleppenden Parts und einem Riffing, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Der Klargesang wird passend eingesetzt und untermalt das Frostige der Band.

Wenn diese 13,5 Minuten ein Anreiz auf das (hoffentlich) kommende Album sein soll, dann kann man sich durchaus darauf freuen.
Diese EP kann übrigens auf der mySpace-Seite (www.myspace/eschatonmetal) der Band kostenlos gedownloadet werden. Checkt das ruhig mal aus!

Punkte: 7.5 / 10