Zum Glück In Die Zukunft (2010) - ein Review von Monolith

Marteria: Zum Glück In Die Zukunft - Cover
1
Review
12
Ratings
8.42
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rap/Hip Hop


Monolith Avatar
08.07.2015 12:09

Unglaublich vielschichtliges Album von Marteria. Auf seinem Debüt "Base Ventura" war er noch sehr an seinen alter Ego Marsimoto gekoppelt, unter dessen Namen er ja schon 2006 ein Album veröffentlichte und vor allem bei Freunden grünen Samts sehr gut ankam. 2010 versuchte er mit dem ersten Teil von "Zum Glück in die Zukunft" mal auf seinen eigenen Füßen zu stehen. Auch die Gastauswahl ist etwas gediegener. Während auf "Base Ventura" noch relativ rauhe Genossen wie King Orgasmus One vertreten war, sind diesmal die Gäste eher für die Gesangshooks zuständig. Yasha und Miss Platnum, sogar Peter Fox und Jan Delay dürfen hier die Tracks noch mit Gesang füllen.

Inhaltlich werden natürlich wieder viele Wortwitze geboten. Highlights sind für mich auf jeden Fall "Endboss", "Wie mach ich dir das klar" und "Veronal". Ansonsten finden sich viele Tracks wieder, bei denen man einfach seine Füße hochlegen und sich entspannen kann wie auf "Verstrahlt", "Amys Weinhaus", "Veronal", "Sekundenschlaf" und "Louis", das mit einem schönen Soul/R&B Beat unterlegt ist.

Ein Album, das in eine deutlich kommerziellere Richtung geht als der Vorgänger, dafür qualitativ beachtlich gut ist.

Punkte: 8 / 10


Marteria: Zum Glück in die Zukunft

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Tracklist:

  1. Endboss
  2. Verstrahlt
  3. Amy's Weinhaus
  4. Du willst streiten
  5. Wie mach ich dir das klar
  6. Marteria Girl - Marteria / Miss Platnum
  7. Louis
  8. Kate Moskau
  9. Alles verboten - Marteria / Teutoburg, Arnim
  10. Veronal (Eine Tablette nur)
  11. Seit dem Tag, als Michael Jackson starb
  12. Sekundenschlaf - Marteria / P. Fox
  13. Sekundenschlaf (Seeed Remix)
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