Guild Of Destruction We Are Vermin (2009) - ein Review von walzenstein

Guild Of Destruction: We Are Vermin - Cover
1
Review
1
Rating
8.00
∅-Bew.
Typ: Album
Genre(s): Metal Thrash Metal, Death Metal, Black Metal


walzenstein Avatar
05.04.2018 10:49

Wenn ich an Bands aus Down Under denke, fallen mir spontan AC/DC, MEN AT WORK, HOBB’S ANGEL OF DEATH, SADISTIK EXEKUTION oder NAZXUL ein. Von GUILD OF DESTRUCTION hingegen habe ich bisher noch nie gehört, obwohl es die Band bereits seit 2002 gibt und sie nun schon den dritten Longplayer veröffentlicht haben.

GUILD OF DESTRUCTION ist eine Band, die auf dem ersten Blick/Hören dem brutalen Death Metal mit Grindcore-Elementen zugetan ist. Doch so einfach kann man es sich bei den Aussies nicht machen. “Brutal As Cunt” … da ist der Name Programm. Im Highspeed gibt es hier brutales Todesblei mit Grind-Einsprengseln. Doch schon beim nächsten Track wird deutlich, dass GUILD OF DESTRUCTION sich hier an mehreren Stilen bedienen. So wird man auf “We Are Vermin” nicht selten mit Thrash Metal konfrontiert. Die Vocals von Craig sind sehr variabel und er grunzt, kreischt und brüllt, was das Zeug hält. Bei “Mutating The Gene” sind sogar Black Metal-Elemente zu vernehmen.
Diese Art von Eintopf kann in die Hose gehen, denn meist geht der rote Faden verloren. Bei GUILD OF DESTRUCTION passt es aber. Mit enormer Energie hauen sie hier einen Kracher nach dem anderen raus. Ob es das fast schon doomige und megaschwere “The Abyss” ist, oder das geil arrangierte “Vengeance Or Salvation” ist, das saumäßig coole Gitarrenriffs aufweist, hier wird Abwechslung geboten. Mal rasend, mal schleppend, aber immer brutal und wahnsinnig. GUILD OF DESTRUCTION werde ich mir merken müssen.

Punkte: 8 / 10