People No Names (1972) - ein Review von Pavlos

Kalevala: People No Names - Cover
1
Review
1
Rating
9.00
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Rock Progressive Rock


Pavlos Avatar
22.10.2011 17:17

Sehr komplex geht es auf dem Erstling der Finnen KALEVALA zu. Zwar stehen Gitarre, Bass und Schlagzeug im Zentrum des virtuosen Geschehens, jedoch versteht es die Band gekonnt hier und da ein paar Tasteninstrumente, Bläser & Jazz-Elemente einzubauen, und somit die Kompositionen etwas aufzulockern. Doch wie gesagt, der Großteil des Materials ist bluesiger, erdiger Rock/Prog der Frühsiebziger mit treibenden Drums, kräftigem Bass und dreckigen Gitarren. Nur ab und an, meist in den kürzeren Tracks, schweift die Band in Richtung Folk und puren Blues ab - und macht dabei ebenso eine richtig gute Figur. Sehr stark finde ich übrigens auch den leicht schrulligen, jedoch stets kräftig tönenden Gesang, der mal aggressiv beschwörend, mal unheilvoll flüsternd daherkommt.

Absolutes Highlight des Albums ist meiner Meinung nach der abgefahrene, die Scheibe eröffnende Titeltrack, welcher den Hörer auf eine neunminütige Reise quer durch die eigenbrötlerischen Gehirnwindungen KALEVALAs führt.

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Punkte: 9 / 10


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Tracklist:

  1. People No Names
  2. Where I'm From
  3. Waves
  4. In The Net
  5. My Friend
  6. Lady With The Veil
  7. Escape From The Storm
  8. Tamed Indians
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