The Very Best Of 2000-2010 (2010) - ein Review von DarkForrest

Soko Friedhof: Very Best Of 2000-2010, The - Cover
1
Review
1
Rating
8.50
∅-Bewertung
Typ: Compilation/Best-Of
Genre(s): Dark Wave/Gothic


DarkForrest Avatar
04.04.2011 09:53

5 Jahre und 4 weitere Alben sind seit der letzten Best Of vergangen. Grund genug eine weitere Best Of mit dem äußerst krativem Titel "The Very Best Of 2000-2010" herauszubringen. Dieser legt eigentlich auch nahe, dass man hier einen Komplettüberblick über das gesamte Schaffen der Band bekommt, was so nicht stimmt. Lediglich 4 der 19 Songs stammen von den ersten 4 Alben, 2 davon hatten wir bereits auf der letzten Best Of. Stattdessen konzentriert man sich hier konsequenterweise an den letzten 4 Alben, was sicherlich keine falsche Entscheidung war, da es hierzu ja auch noch keine Best Of gab. Wie schon bei der ersten Best Of hat man mal wieder eine ganz nette Auswahl getroffen. Erfreulicherweise sind alle wichtigen Songs vom meiner Meinung nach besten Album "Jesussaft" drauf. Auch die bekanntesten (wenn auch nicht unbedingt die besten) Songs von "Klingeltöne Satans" und "Wer hat Angst vor...?" haben es draufgeschafft. Von letzterem Album sogar eine alternative Version von der "Nacht Des Jägers" im Duett mit Greta Ida Csatlos, welche sich allemal hören lassen kann und das Original nochmal verfeinert. Nur bei "Totengräber" beschränkt man sich auf das stinklangweilige "Germany" gäääähn. Der Titeltrack, "Friedhofskinder" oder "Sensenmann" hätten hier wohl wesentlich mehr gebracht. Aber okay, Geschmäcker sind ja durchaus verschieden. Bleibt noch der exklusive Bonustrack "Gottmodul", der irgendwie ganz gut auf "Jesussaft" gepasst hätte. Nunja, ein netter Bonus nicht mehr, aber nichts was in irgendeiner Weise besonders hervorsticht.

Bleibt festzuhalten: bis auf das letzte Album wurden alle Songs gut ausgewählt. Einsteiger bekommen hier einen guten Überblick über die zweite Schaffenspersiode der Band. Da beide Best Ofs als "als Dark Price Attack" zu haben sind, wie es so schön auf der Homepage steht, kann man sich mit beiden in Kombination also auch einen ganz tollen Gesamtüberblick verschaffen. Ansonsten muss wohl jeder für sich entscheiden, welche Alben der Berliner er bevorzugt. Ich persönlich finde mich wie viele andere auch eher zur Anfangszeit der Band hingezogen, würde den Rest aber nicht kathegorisch ablehnen, zumal hier jedenfalls (fast) nur die wirklich guten Sachen der letzten Alben drauf sind. So gesehen hat man also auch hier wieder fast alles richtig gemacht. Lediglich die 2 Songs die wir schon auf der ersten Best Of hatten, hätten hier nicht unbedingt gemusst.

Punkte: 8.5 / 10


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