Weck, Worscht & Oi! (1999) - ein Review von Andreas

SpringtOifel: Weck, Worscht & Oi! - Cover
1
Review
2
Ratings
8.50
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Punk Oi-Punk


Andreas Avatar
06.09.2012 19:43

"Weck, Worscht & Oi" ist ein grundsolides Album, das leider unter einigen Schwächen leidet. Je nach Geschmack kannn der Opener - der fast nur aus einer Karnevalsmelodie und der Textzeile "Ruckizucki, das ist der größte Mist" besteht - mächtig auf die Nüsse gehen.
Auf diesen zwiespältigen Opener folgt der Hit der Platte - "Halligallidrecksauparty". Ein simpler, aber effektiver Rocker, der mächtig Laune macht und die Band - auch dank der klasse Lyrics - von ihrer besten Seite zeigt. Mit "Auf's Maul" folgt direkt der nächste Höhepunkt, der mit einer Melodie zum Schunkeln und lustigem Text daherkommt. Völlig überflüssig erscheint mir hier aber der Prolog am Anfang, den ich bei jedem Hören schlichtweg überspringe.
"Gegen das Vergessen" und "Knallt bald" sind zwei brauchbare Songs, besser ist jedoch "Stehbierhalle", der durch die grandiose Textzeile "Des kleinen Mannes Sonnenschein ist Ficken und Besoffensein" in Erinnerung bleibt. Mit "Weck, Worscht und Oi" wird einem ein weiterer härterer Song um die Ohren gehauen, während "Treppenhaus" mit Reggae-Rhythmus die nötige Abwechslung bietet.
Der Titel-Track setzt für mich keine erwähnenswerte Akzente, ebensowenig wie der humorvolle Song "Freitagsmassaker". Richtig klasse ist jedoch der Love-Song "Mit dir...".
Ein temporeiches Instrumental-Stück schließt "Weck, Worscht & Oi" dann ab. Es hat mich gut unterhalten, aber nicht über längere Zeit begeistert, dafür mangelt es einfach an nennenswerten Höhepunkten. Erwähnenswert ist jedoch die liebevolle Gestaltung von Cover und Booklet.

Punkte: 8 / 10


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