Soul Destruction (1991) - ein Review von Lord

The Almighty: Soul Destruction - Cover
1
Review
9
Ratings
8.33
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Hardrock, Heavy Metal
Rock Hardrock


Lord Avatar
02.10.2012 22:55

1989 legte die Band um Oberkacker Ricky Warwick die Scheibe "Blood, fire & love" vor - 1991 schiebten sie "Soul destruction" nach.
Das Album ist genauso anbiedernd wie es Vorzeigeaffe und Frontturner Ricky Warwick ist; man bedient sich mal bei Judas Priests letztem output, mal bei Cinderellas Werk aus dem Jahr davor, zwischendurch nimmt man etwas von Motörhead und mischt das ganze unauffällig... Dabei raus kommen 10 Song; 6 davon grösstenteils so langweilig wie Rickys Posen, 1 guter Song und 3 starke Songs! Gar nicht mal so übel, dieser Schnitt...

"Devil's toy" war 1991 einer meiner meist gespieltesten Songs - noch heute wunderbar, nicht zuletzt, weil er etwas an "Danzig" erinnert (sowie auch das Bild auf dem Innersleeve von Ricky "Ape" Warwick). Ebenfalls super kommt "Bandaged knees", das einen wunderschönen Refrain hat, sowie der Kracher "Free 'n' easy", das einfach Spass macht...
Aber sonst? Langeweile hier, Gegähne da - dazu die hässlichen Pisc von Schweinemann "Stomp" an den Drums und Oberschwarti Ricky Warwick...

Doch wie verkauft man ein solch durchschnittliches Album am besten? Richtig; man heiratet schnell die Moderatorin von MTVs damals bester Metal-Sendung "Headbanger's Ball"; Vanessa! So kann man sich immer lässig aufgebretzelt und cool darstellend bei jeder sich bietenden Gelegenheit in's Bild schmuggeln und sich verkaufen wie ein 2. rangiger Staubsauger.. Toll Ricky, bist ein dufte Typ! Deine Musik bleibt dennoch durchschnittlich.

Produziert wurde die Scheibe übrigens von Andy Taylor (Ex-Duran Duran)! Und er macht seinen Job gut!

Punkte: 6.5 / 10


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