Grabsteinland IV: Die Schwarze Feder (2009) - ein Review von gelal

Untoten: Grabsteinland IV: Die Schwarze Feder - Cover
1
Review
2
Ratings
8.25
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s):


gelal Avatar
03.05.2011 17:41

Die Garanten für Gothic Romantische, atmosphärische Geschichten sind zurück, so könnte man sagen, auch wenn sie ja nicht wirklich weg waren. Vier Jahre nach dem letzten Teil der Grabsteinland Trilogie(zwischendurch befasste man sich mit der Gräfin Bathory „Die Blutgräfin“ 2006), geht die Geschichte nun weiter. Mit „Grabsteinland IV- Die Schwarze Feder“ erscheint dieser Tage ein Album dass schon im Vorfeld mit Lorbeeren bedacht wurde. Umso gespannter war ich natürlich, ob diese gerechtfertigt sind.
Nach dem ersten Durchgang hatte ich das Gefühl dass vom Label, was ja verständlich ist, etwas dick aufgetragen wurde. Doch wie so oft offenbart die Musik nicht gleich beim ersten Hören ihre ganze Intensität und Ausstrahlung. Mittlerweile avanciert das Album zur meist rotierenden Scheibe im Player, zumindest wenn es um Gothic Romantische Musik geht.
Greta versteht es in den Songs jede Art von Emotionen, mit ihrer schönen variablen Stimme, umzusetzen. Mal mit weinerlichem Unterton, mal dominant und ein anders mal schon fast Gleichgültig, wie gesagt für jede Stimmungslage findet sie den richtigen Ton. Die Musik, alle Instrumente werden von David gespielt, und der Gesang sind wunderbar aufeinander abgestimmt und machen das ganze Album zu einer Einheit.
In über 66 min gibt es hier 11 Songs + 5 Bonus Tracks in denen es mal flott und rhythmisch und ein anders mal ruhig und sinnlich zugeht. Dies macht „Grabsteinland IV“ nicht nur zu einer Emotionalen Achterbahnfahrt sondern auch ziemlich Abwechslungsreich. Ob die beiden Protagonisten nun ins Licht gehen „Geh in das Licht“, Greta fragt „Weißt du noch?“, mit den Wölfen heult „Zum Heulen zumut“, die Vergangenheit begräbt „Herz auf zu schlagen“ oder wunderschön erzählt „Dort wo Giganten wohnen“, alles wird intensiv erlebt.

Fazit: „Mit Grabsteinland IV – Die Schwarze Feder“ schließen Die Untoten nahtlos an die Grabsteinland Trilogie an und setzen sogar noch den gewissen I Punkt auf das Ganze. Wer in diesem Revier seine Fühler ausstreckt, der muss sich an diese Veröffentlichung messen lassen. Produktionstechnisch, Gesanglich sowie Musikalisch gibt es kaum was auszusetzen. Die eine oder andere Länge kommt zwar vor aber darüber kann man schnell hinwegsehen, wenn man so gute Songs geboten bekommt. Für mich eines der besten Alben des Genres in 2009. 9/10 Punkte

Punkte: 9 / 10


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