Once In A Blue Moon (2007) - ein Review von iwill zähnchen

Seasons Of The Wolf: Once In A Blue Moon - Cover
1
Review
4
Ratings
9.75
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Metal Heavy Metal


iwill zähnchen Avatar
03.04.2013 18:20

Und da gab es nur noch drei : Barry Waddell (Gitarre), Dennis Ristow (Keyboard) und Wes Wadell (Gesang ) .
Über drei Jahre - mit unterschiedlicher Rhythmus-Sektion - dauerte der Aufnahmeprozess . Keine idealen Voraussetzungen für eine Band die alles von der Produktion bis zum Vertrieb der Alben selbst macht, aber ` ONCE IN A BLUE MOON ` ist auf jeden Fall das was man ein Meisterwerk nennt.

Was bleibt ist auf dem (bislang) letztem Album SOTW `s die Vorliebe für die Siebziger, oft denkt man nicht nur aufgrund der Gitarrenklänge an BLACK SABBATH, Barry Waddell selbst ist hier künstlerisch auf einer Stufe mit Iommi zu setzen weil JEDES RIFF , JEDES SOLO auf diesem Album ein göttliches ist!
Die Keyboard-Sounds sind ein diskographischer Querschnitt durch die gesamte Karriere der Band (von "Orgel" über " Horror" bis hin zu spacig ) die teilweise die Klasse eines Jon Lord erreichen. Von nun an ist Dennis Ristow unverwechselbar und einzigartig.
Sänger Wes Waddell war ja bereits mit seiner ausdrucksstarken Stimme unverwechselbar, aber auf ` ONCE IN A BLUE MOON ` klingt seine Stimme noch intensiver (die Theatralik eines KING DIAMOND kommt mir hier in den Sinn ) .
Offenbar durch die zahlreichen Gastauftritte - aufgrund des Besetzungschaos` - ist man hier mit jeder Art von Tempo vertretenen und auch die auf ` NOCTURNAL REVALATION ` grassierende Vorliebe für abgefahrenen Epic Doom ist weg.
Ob SOTW mit den großartigen ` Wings Of Doom `, ` The Reaper `, ` Name Your Poison` psychodelisch rocken, sie mit ` Nikhedonia `, ` In The Shadows `, `Ghost Woman` emotional bewegende Momente erschaffen oder etwas epischer mit dem uneinnehmbaren ` Battle Scars ` arbeiten , das alle anderen Songs auf dem Album nochmals toppt :
Hier ist alles perfekt , kein Ton unnötig , man wird hypnotisiert und vergisst die triste, graue Welt da draußen.
Auch die restlichen Songs sind überragend, mit einer Abrissbirne wie ` Peace On Earth ` - erinnert an MANILLA ROAD - beispielsweise kann man den Wald am Stadtrand roden bevor der authentische Soundtrack einer `Alien Landscapes ` einen den letzten Verstand raubt und eine große Reise mit `The Edge Of Time` ansteht!

Wer US-Metal mit progressiven Einflüssen und Bands wie MECYFUL FATE / KING DIAMOND , BLACK SABBATH , SAVATAGE und MANILLA ROAD mag, dem sei gesagt das dies hier eine der besten Heavy Metal Platten aller Zeiten ist.

Oder um es mit einem Textauszug von ` Snaggletooth ` verdeutlichen:

"Stronger ... Faster ... Wiser ... Louder ... Forever! "

[Review in english: http://tinyurl.com/lpf8kro]

Punkte: 10 / 10


Seasons of the Wolf: Once in a Blue Moon

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Tracklist:

  1. Wings of Doom
  2. Snaggletooth
  3. Nikhedonia
  4. Ghost Woman
  5. In the Shadows
  6. Behind the Eyes of Evil
  7. Reaper
  8. Battle Scars
  9. Alien Landscapes
  10. Edge of Time
  11. Peace on Earth
  12. Name Your Poison
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