Soul Serenade (2003) - ein Review von kurare

The Derek Trucks Band: Soul Serenade - Cover
1
Review
2
Ratings
9.25
∅-Bewertung
Typ: Album
Genre(s): Blues


kurare Avatar
24.01.2015 19:59

Wie nennt man diese Musik die die Derek Trucks Band macht(e) eigentlich? Diese Frage stellte ich mir sofort als ich Soul Serenade das erste mal hörte.
Nun bin ich zu dem Schluss gekommen das es Weltmusik ist, mit einer Prise Blues, Jazz, Reggae, Country, Gospel, Rock und und und!! Mit ihm und seiner Band geht man sozusagen auf eine gut 40 Minuten lange Musikweltreise und bereist alle Kontinente dieser Erde weil eben aus allen Kontinenten Musik herauszuhören ist ... und seien es nur Fragmente.
Das Naturtalent Derek Trucks zeigt auf dieser Scheibe das erste mal auch noch sicheres Songwriting. Hier passt einfach alles so wunderbar zusammen das man nicht mal annähernd daran denkt das hier ein gerade mal 24 Jahre junger Gitarrist am Werke ist.
Mit einer famosen Band im Rücken zeigt er hier das sein Onkel zwar Butch Trucks heißt und Gründungsmitglied der Allman Brothers ist, aber sein (Dereks) musikalischer Horizont doch um einige Lichtjahre weiter ist als der seines Onkels.
Seine Vorliebe für klassische indische Musik kommt hier verstärkt zum Ausdruck. Er spielt unter anderem die Sarod, ein indisches Saiteninstrument, welches er beim indischen Sarod Virtuosen Ali Akbar Khan erlernt hat.
Aus der Band muss ich einfach Todd Smallie (der mittlerweile bei J.J. Grey spielt) erwähnen, der einen sehr druck, und trotzdem gefühlvollen Bass spielt, sowie Kofi Burbridge an den Keyboards und der Querflöte, die ein wichtiges Musikinstrument auf dieser Scheibe darstellt.
Anspieltipp für mich immer wieder das unglaubliche Stück von Mongo Santamaria "Afro Blue" welches die Band gerade live (zu hören auf der Doppel CD Roadsongs und sehr zu empfehlen) zu einem hinreißenden Trip durch die verschlungenen Wege der (Welt)Musik zwischen Cuba, über den Süden der USA bis nach Afrika bringt.

9 Punkte weil noch besseres folgte!!

Punkte: 9 / 10


Login
×